


Frisch gebackene Anlagenbesitzer steigen täglich in den Keller um abzulesen: Was haben wir denn heute geerntet? Wie war das Wetter, wie hat die Anlage reagiert, als um Zwei die Wolken aufzogen? So wird man zum Statistiker für Energie- und Wetterdaten. Was auch uns schmeckt, zeigen doch die Daten dem Fachmann, wo er feinjustieren kann, beispielsweise um dem Kessel einzubimsen, dass er nur noch ganz selten zündet.
Ehrgeizige leisten sich - als Erweiterung zum Wärmemengenzähler - das Datentagebuch (Datenlogger), welcher die Daten aufnimmt, speichert und am PC grafisch darstellt. Angeschlossen wird er über einen USB-Anschluss (oder den älteren RS 232). Zum Nachweis der Anlagenleistung gegenüber Käufern oder Mietern liefert das Tagebuch die besten Daten.
Für die Anlage im Privathaus wäre eine Außenanzeige vielleicht exzentrisch, sie zahlt sich aber aus, wo die Öffentlichkeit das Wirken der Solarwärmeanlage beobachtet, wie es zum Beispiel die Besucher des Tropariums tun; das ist ein dschungelhaftes Exotenhaus im Kurort Wiesenbad, mitten im Erzgebirge, mit 28° Dauertemperatur wegen der exotischen Pflanzen und Tiere, und da grübelt der Besucher schon, was die Heizung wohl kosten möge.