


Unser Schaltbild vereinfacht die Fülle der möglichen Problemlösungen. Als wir den 800. Kunden bekamen, blätterten die Planer zurück. Wir hatten mehrere hundert grundverschiedene Konzepte erarbeitet und es gab keine zwei absolut identischen. Hinzu kommt die Hohe Schule der gewerblichen Anlagen.
Sie erkennen die drei flüssigen Medien, davon ist nur das dritte, was Sie im Alltag zu sehen bekommen - das klare, frisch geheizte Wasser aus der Leitung.
In der Ablauflogik das erste Medium (grasfarben) ist die Solarflüssigkeit, das ist Wasser mit Frostschutzmittel. In geringer Menge und möglichst träge zieht dieses Solarwasser durch die Kollektoren. Bei großer Kollektorfläche werden über 90° erreicht. Diese Wärme übernimmt das System durch einen Wärmetauscher in den Pufferspeicher.
Das zweite Medium (apfelfarben), ebenfalls Wasser, füllt den Pufferspeicher und kreist in den Heizkörpern sowie im Heizkessel. Die Wärme für das Duschen gibt der Puffer durch einen weiteren Wärmetauscher in der Frischwasserstation - im Durchlauferhitzerverfahren - an das Trinkwasser (himmelblau) ab, nur nach Bedarf und erst bei Bedarf, in der benötigten Menge.
Die drei Wassermedien vermischen sich nie - man könnte sie, wie in der Grafik, einfärben. Zu sehen ist nur das Trinkwasser, so rein wie es in Ihr Haus kommt.
In unserem Sprachraum genügt die Globaleinstrahlung der Sonne, um ein solches System wirtschaftlich zu betreiben.