


Schmetterlinge mit bis zu 15 cm Spannweite fliegen umher im Troparium, die Prüfung der Klimaverhältnisse wird von der Echse wahrgenommen. (Bild: Soli fer)
Zwei Jahre lang hat sich der Amtsschimmel abgerackert, um die Entstehung von Arbeitsplätzen in einem nagelneuen Troparium im Erzgebirge zu verhindern. Zu diesem edlen Zwecke machte er für, oder sagen wir besser gegen die Existenzgründung allerlei Auflagen, hübsch nacheinander, versteht sich, damit der Gründer nicht zu flott vorangeht. Aber alles war vergebens, inzwischen strömen die Touristen in diese Wiedergabe einer südamerikanische Regenwaldlandschaft. Und das freut uns, weil wir dereinst einmal selbst ein Unternehmen gründeten, und weil in diesem Exotenhaus eine Solarwärmeanlage von uns ein Dschungelklima von 28° bei 70 bis 90% Luftfeuchtigkeit besorgt.
Selbst im tiefsten Winter, bei 20° minus, lieferte die Anlage 60° Wärme an den Pufferspeicher ab. Das muss den Chef des Tropariums, bestätigt haben: An der Anlage verbrennt sich keiner die Finger. (Bild: Soli fer)
Dazu wurden am Flachdach 54 m² Kollektoren aufgestellt und weitere 22 m² als Solardach auf dem Hauptgebäude installiert, gemeinsam mit einem Holzvergaserkessel von Brötje und 400 Liter Pufferspeicher zur Beheizung des Tropariums eingerichtet. Damit wird deutlich über 40% Einsparung der Heizkosten erzielt.
Das rechte Drittel des Daches ist voll verglast, darunter der tropenklimatisierte Großraum mit den entzückenden, freifliegenden Schmetterlingen - die müssen Sie gesehen haben! (Bild: Soli fer)