


"Ein Theater für Leute mit Sinn für Unsinn"
Etliche Spuren von Tucholsky und Valentin finden sich in der Ausstellung über Rolf Trexlers Leben und Leistung. Wie sie mit der Sprache umsprangen, tat er es mit den Puppen. Als Besucher gewinnen wir eine Ahnung von dem Geheimnis, dass Puppen mitunter mehr über die Bühnenrampe bringen als leibhaftige Schauspieler.
In der Ausstellung stellen wir verschiedene Arbeiten und Dokumente vor. Etwa dreißig restaurierte Puppen von Trexlers eigener Hand gehören dazu, eine komplette Bühnenszene "Der arme Poet", Bühnenrequisiten und -dekorationen, Theaterausstattungen, Gemälde, grafische Arbeiten, Gästebücher seiner Figurentheater von 1946-1983, darunter eine Eintragung von Pablo Picasso, Fotografien, zeitgeschichtliche Dokumente, Presseartikel über Rolf Trexler und viele persönliche Gegenstände. Im Mai 2006 folgten kurz nacheinander die Ausstellungen in Rothenburg o.d.T. und in Hohnstein, weitere Ausstellungen sind geplant.