


Die Kundin betrat den Naturkostladen um die Babynahrung abzuholen, die sie telefonisch bestellt hatte.
"Nanu?" sagte die Chefin, "Diese Bestellung haben Sie nicht mir durchgegeben. Die hätte ich nicht angenommen. Sowas führen wir nicht!" und maß die Kundin mit einem Blick, den sonst Mr Bush für die Araber bereit hält.
Die Kundin hatte aber keine uranisierte Munition verlangt. Sie sagte: "H. ist die beste Babynahrung im Markt überhaupt."
"Aber aus Kuhmlich!" rief die Chefin, "wir sind doch keine Kälber!"
Die Kundin nahm der entsetzten Frau das bestellte Teufelszeugs ab, zahlte und sagte beim Hinausgehen: "Sehen Sie, uns geht wie Ihnen: Wir essen jetzt keine Aprikosen mehr. Wir sind ja keine Wespen."
(Dieser Beitrag stand in der eMail-Ausgabe des Sonnenflecks vom Juli 2003)
Ja, ja das Thema Milch. Es ist ja die Entscheidung eines jeden einzelnen; Doch genauso wie beim Öl steht auch hier eine mächtige Wirtschaft mit Geld und Werbestrategien dahinter. Ich weiß nur aus eigener leidvoller Erfahrung, dass die Milch auch viel Schaden im menschlichen Körper anrichten kann.
Die Frage ist ja nur, ob jeder aus seiner Erfahrung seine eigenen Schlüsse zieht und handelt oder ob er daraus eine Anleitung zum Handeln für alle Mitmenschen herleitet. Das kann nicht gutgehen - zum Beispiel in meinem neschlichen Körper bemerke ich keine Schäden. Gäbe mir dieser Umstand das Recht, Sie zu verunglimpfen? Auf keinen Fall.
Außerdem schmeckt mir die Milch nicht, aber das wäre ein anderes Thema. Ob ich der Werbung auf den Leim gehe, liegt auch an meiner Bereitschaft, mich auf den Leim ziehen zu lassen.
Ich persönlich bin vorsichtig geworden, "schulmeisterhaft" aufzutreten und bekehren zu wollen. Jeder ist seines Glückes Schmied, doch es ist leider oft nur schwer möglich, an objetkive Informationen zum Thema Milch als Nahrungsmittel zu kommen. Für alle, die es interssiert:
http://www.notmilk.com/
Oder ist das jetzt auch schon ein erhobener Zeigefinger?