


Der Profi steigt aus, sobald das gemeine Volk aufspringt. Wenn der SPIEGEL genug Material beisammen hat, so etwas wie "Glühende Landschaften" zu veröffentlichen (Ausgabe 16, vom 18. April), gehören auf den Spielplatz nur noch die harten Burschen - sie reizen vor dem Ausstieg noch ein bisserl hoch. Auf die Gefahren im PV-Markt haben wir hingewiesen: Dämmerung im Strommarkt.
Damit wir Sie nicht langweilen, finden Sie mehr darüber im Kommentar: Übertreibung unnötig. Wenn die Fördermitteldebatte so weiterläuft, droht der Solarheizung derselbe schlechte Ruf, den die - ehrlichen - Kollegen in verwandten Branchen (Photovoltaik, Windenergie) auch nicht verdient hätten. Fördermittel haben immer zwei Seiten, die andere heißt Missbrauch.
Zurück zum Tatsächlichen und Greifbaren! Falls Sie ein neues Haus planen: Je nach Speichergröße können Sie bis nahe 100% der jährlichen Wärmeenergie von der Sonne beziehen und das ist keine heiße Luft, sondern angewandte Physik, nämlich im Energetikhaus, das auf der Messe HAUS in Dresden mit großem Presseecho vorgestellt wurde. Dieses Haus ist besonders preisgünstig; dasselbe Prinzip können Sie auch mit jedem zusätzlichen Luxus verwirklichen.
Siehe auch: Ein neuartiges Solarhaus aus Sachsen auf Franz Alts Sonnenseite.
ich finde, dass die pv-technik genauso ihr recht bekommen sollte, wie die früher direkt oder indirekt hoch subventionierten fossilen fossil/atomar-verbraucher, in ihrem fall ihre ptroduktionsanlagen schneller abschreiben zu können, um dann beim ausklingen der förderung auf effizienz gehen zu können...
warum soll die "ökoindustrie" nur durch begeisterte "gutmenschen" finanziert werden und die anderen freuen sich, für ihre abgeschriebenen umweltverpesster billig öl etc. zu bekommen, weil die gutmenschen mit ihren einsparungen die verknappung hinauszögern?
wer sich nicht auf das sicherlich hinterlistige spiel von förderung und subvention einlässt, wird immer nur so gross werden, wie es die etablierten zulassen bzw. baut sich unnötige hürden auf
ps: fotovoltaik am mittag und wind am abend, d.h. angebotsmaximum bei nachfragemaximum = spitzenlaststrom ---> dieser strom kostet aus pumpspeicherkraftwerken und extra vorgehaltenen z.b. kleineren erdgaskraftwerken zwischen 20-50 cent/kwh, der förderwahnsinn ist also relativ relativ, man muss sich nur mal die mühe machen, richtig tief in die materie einzusteigen und mehrdimensional zu denken
Eine Anschubförderung für neue Technik kann sinnvoll sein, vorausgesetzt, sie bleibt überschaubar und vor allem: Sie muss abklingen und das muss angesagt sein. Von versteckter wie von endlos fortgesetzter Förderung halten wir nichts.
und wie soll obiges problem geregelt werden, dass die reg. energien im schnitt spitzelaststorm ersetzen helfen, der ähnliche kosten für die grossen evu bedeutet?
wichtig wäre vor allem, die stromnetze unabhängig zu verwalten, damit für jederman ersichtlich ist, wer wann wo strom einspeisst samt vorrangberechtigung für kleine denzentrale anlagen.
noch ein riesen problem, die akw's müssen weg, damit die pumpspeicherreserven endlich für wind und sonnenstrom genutzt werden können statt für überflüssigen fossilen-atomaren grundlaststrom...
die interessen der grossenergiekonzerne und deren druckmöglichkeiten (netzteilabschaltung mit vorwand windstromüberangebot) sind zu gross, so dass die anschubfinanzierung im verhältnis zu deren damaligen und bisherigen möglichkeiten garnicht lang genug andauern kann...
energiefragen waren noch nie wirtschaftlich, sondern gesellschaftlich, mit den erneuerbaren energieträgern wird dies (indirekte und direkte förderung) aber nun für jeden bürger direkt erfassbar, was vorher in elfenbeintürmen geschah...
energie von jederman für jederman ist quasi direkte demokratie, statt verantwortung und kontrollfunktion an anonyme dritte abzugeben
Sie gehen nicht Sie auf unsere Argumente ein. Was, ganz konkret, könnte nach Ihrer Auffassung ein Unternehmen unserer Größenordnung besser machen? Dafür nehmen wir gerne Ihre Anregungen entgegen.
sie können nichts besser machen in dieser hinsicht, ausser, ihre meinung bezügl. förderei evtl. zu überdenken, und sich nicht weltmenisch vorzukommen, wenn man diese relativiert und damit einen fahlen beigeschmack in der gesamten förderung reg. energietäger erzeugt... die fossilen haben 150 jahre aufm buckel, gewachsene strukturen, die atomwissenschaft ist seit den 50 jahren hoch gefördert und im zuge der "friedlichen" verbreitung buttert jedes land der erde geld in die einschlägige organisation, um über friedliche nutzung die militärische vorzubereiten... die umweltenergienutzung ist sehr jung und braucht ihre spielwiese bzw. erfahrungswerte bezüglich lebensdauer etc. und dieses risiko muss entsprechend gefördert werden durch rel. kurze investitionsrückläufe
ps: buso soll im gleichen zeitraum, wie die förderung für solarkollektoren erhöht wurde, die preise um den gleichen betrag angehoben haben, somit bleiben sie ihrer devise treu, dass förderung von ihnen nicht gebraucht wird ;)
Das heißt, wir müssten aufhören, das Für und Wider abzuwägen. Sie gehen weiterhin nicht auf unsere Gründe ein, weshalb wir skeptisch gegenüber Fördermitteln sind. Sehen Sie sich mal um, wieviele Sonnenwärmeanlagen gebaut wurden, die nicht funktionieren, viele andere, die sich nie bezahlt machen! Warum? Da wurden allzuviele Leute durch Fördermittel verführt, die von der Sache nicht genug verstehen. Diese Leute verderben mit ihen Minianlagen den seriösen Anbietern ein Geschäft, das mit fachmännischer Arbeit besorgt, dass fossile Energie in Größenordnungen eingespart wird! Im Gegensatz dazu sind die ganzen Mini-Anlagen umweltschützerische Feigenblätter.
die ww-bereitung im sommer fast auschliesslich von der sonne erledigen zu lassen ist erstmal nicht schlecht für den primärenergieverbrauch, unter wirtschaftlichen gesichtpunkten ist das sicherlich ineffektiv
fördermittel sind also schuld am informationsdefizit des solarkunden?
missbrauch gibts überall, den rest werden sie jawohl durch gute objektive beratung hinbekommen? ausserdem ist die förderung nun wirklich nicht sehr dolle bei solarkollektoren, was wieder meine generelle kritik an ihrer einstellung zu sämtlichen förderungen aufgreift, denn die logik ist mir nicht einleuchtend, in einem land, wo kohle und atomkraft imens gefördert werden und den scheichs bzw. öl-gas-konzernen das geld nur so nachgeworfen wird, muss man doch nicht beim schwächsten glied anfangen förderungen zu streichen? da fehlt mir einfach die verhältnissmäßigkeit, diese energie, die man in solche artikel steckt, könnte man ebenso auch in die aufklärung über ein sinnvolles solargesamtkonzept stecken!
ps: weiss garnicht mehr, wo ichs geschrieben habe, aber das luftkollektorprinzip unter pv-modulen und luft-wasserwärmetauscher können sie gerne firmenintern weiter bringen ;)
Mir scheint, wir kommen in diesem Dialog nicht sehr weit. Lassen Sie mich zwei abschließende Bemerkungen machen:
1. Weltverbesserung im großen ist nicht unsere Aufgabe. Wir haben gegenüber Kunden und Mitarbeitern Verpflichtungen ganz konkreter Art - dazu passen abstrakte Ziele (und seien sie noch so wünschenswert) nur insoweit sie mit dem Unternehmenszweck vereinbar sind; Dieser ist beschränkt auf unsere Leistungen in der Solarthermie.
Vielleicht probieren Sie es mal selbst als Unternehmer, wieviel Idealismus Sie sich leisten können.
2. Unsere Anlagen leisten zur effektiven Einsparung fossiler Brennstoffe keinen konzeptionellen, sondern einen maßgeblichen, messbaren Beitrag.
Unser Netzauftritt enthält eine Fülle technischer und physikalischer Aufklärung zu diesem Thema, zu deren Studium wir unsere Leser herzlich einladen.
eben, wenn sie sich für ersteres nicht berufen fühlen (ich kenne die zwänge unternehmerischen handelns ;) ), dann sollten sie mit ihren "kommentaren" und artikeln z.b. zum thema förderung, nicht denen das leben schwer machen, die ersteres im sinn haben, es reicht, wenn man gegen den strom schwimmt, da müssen nicht von hinten noch steine geworfen werden
ps: wenn ihr interessengebiet die solarthermie ist, dann lehnen sie sich ziemlich weit aus dem fenster, wenn sie förderungen anderer umweltenergienutzungsarten diskreditieren
Lieber Nils,
Auch wenn mir Ihr Ton auf die Nerven geht, will ich klarstellen: Wir diskreditieren nicht, sondern wir kritisieren. Dazu haben wir erheblichen, sachlichen Anlass. Auswüchse bei der Förderung in der Photovoltaik haben enorme Auswirkungen auf unser Geschäft. Meines Erachtens schadet Ihre undifferenzierte Argumentation dem umweltschützerischen Impuls, wir distanzieren uns entschieden von der Annahme, dass ein guter Zweck böse Mittel rechtfertigen könnte.