


Eine Solarheizung eignet sich auch für das Mehrfamilienhaus. Die Planung und Ausführung verlangt vom Anbieter allerdings Erfahrung und Geschick.
Haben Sie schon eine Quante springen sehen? Quanten werden immer bemüht, wenn sich ein Fortschritt der Beschreibung verweigert. Das Dumme ist aber, sobald Sie die Quante sehen, ist sie nicht mehr da, wo Sie das flüchtige Stück eben noch entdeckt haben.
Insofern gleichen die Neuerungen an den Solaranlagen, die Ihnen Soli fer einbaut, denen der Quantenphysik: Man muss wissen, was man sucht, dann findet sie ... der normale Bauherr allerdings kaum. Hingegen der Mechaniker schnalzt beim Einbau mit der Zunge. In einer Leipziger Prominentenanlage haben wir einen jener Grenzfälle, die wir unter der Überschrift Zweck und Größe der solarthermischen Privatanlage sowie unter Solarthermie in Mietshäusern beschreiben.
Normalerweise bietet das Mehrfamilienhaus zu wenig freie Dachfläche, um unserem Prinzip gerecht zu werden: Erst die Heizung, dann das Warmwasser. Eine Anlage nur für das Duschwasser, die sich beim Einfamilienhaus praktisch nie rentiert, kann beim Mietshaus jedoch trotzdem Sinn stiften - der Fachberater muss allerdings mit spitzem Bleistift an die Berechnung gehen.
Häufig findet er günstige Voraussetzungen im Bestand der sanierten Altbauten, zumal aus den Jahren gleich nach der Wende. Da bekam nach der Sanierung jeder Mieter seine eigene Therme, fast immer völlig überdimensioniert wegen des Spitzenbedarfs für Duschwasser. Fürs Heizen sind solche Etagenheizungen aber völlig unwirtschaftlich. Wenn eine 80-Quadratmeter-Wohnung fünf Kilowattstunden Heizung benötigt, ergeben die typischen 20 Kilowattstunden Kesselleistung über 80 bis 120 Brennerzündungen pro Tag. Achten Sie darauf, das dauernde An und Aus ist ein sicherer Hinweis auf für rausgeschmissenes Geld.
Früher fiel das keinem auf. Aber seit die Energiepreise steigen, achten die Bewohner auf die Warmmiete und wenn demnächst der Energiepass in der einen oder anderen Form zur Ausstattung gehört, müssen die Vermieter mit Leerstand rechnen. Die Thermen jener Jahre erreichen mittlerweile das Ende ihrer Lebensdauer und überall dort, wo Solarthermie infrage kommt, spricht alles für eine moderne, zentrale Anlage. Der Wärmebedarf wird für jede Wohnung präzise abgerechnet (das erklären wir Ihnen gerne im einzelnen) - Voraussetzung ist der gemeinsame Pufferspeicher und den benötigt bekanntlich auch Ihre Sonnenwärmeanlage.
Eine bemerkenswerte Lösung für Mehrfamilienhäuser des erwähnten Platzproblems ist diese Leipziger Anlage (die Eigentümerin möchte nicht genannt werden). Für sie nicht zu sehen, steckt in ihrer Anlage einige Zusatzleistung. Eine Leistung, die alle neuen Kunden reizen dürfte, ob im Mehrfamilien- oder im Einfamilienhaus. Sie bedeutet einen quantitativ bemerkenswerten Sprung in eine höhere Dimension des Energiesparens.
Während unsere besten Wettbewerber das Prinzip (viel Kollektorfläche, entsprechender Puffer, Schichtladung und raffinierte Regelung) zu kopieren lernen, sind wir einen großen Schritt weiter. Mehr darüber erfahren Sie in den kommenden Ausgaben des Sonnenflecks. Und in Einzelheiten vom Fachberater ... falls Sie soviel Technik wissen möchten.