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atmosphaerisches Bild

Hubbert Peak

Gute Aussichten trotz steigender Ölpreise

Von 78 auf 61 Dollar pro Barrel ist in diesem Sommer der Ölpreis bereits abgestürzt. Abgestürzt? Vor kurzem noch galten 50 Dollar als furchterregender Preis. Aber "Augen zu und beten" würde der Herausforderung nicht gerecht.

Bekanntlich macht Soli fer ungern Dampf mit den Ölpreisen, um säumige Kunden zur Unterschrift zu drängeln. Erstens sowieso nicht, zweitens hielt schon Mark Twain wenig von Vorhersagen, besonders wenn sie die Zukunft betreffen. Um so lieber nutzen wir den aktuellen Tiefpreis, ohne jede Aufgeregtheit einmal der Frage nachzugehen: Wie verhält sich eine moderne Gesellschaft, wenn eines Tages weniger Öl gefördert wird als wir weltweit benötigen? Immerhin bestätigen sogar BP und Exxon, dieser Zeitpunkt sei schon abzusehen. Die Internationale Energieagentur (IEA), ein Ableger der Ölkonzerne, rechnet mit dem Jahr 2020.

Ein Scheitelpunkt namens Hubbert

Man muss unterscheiden zwischen den Ölreserven und der Ölförderung. Mit dem Hubbert Peak meinen die Experten den Scheitelpunkt: Von da ab sinkt die Summe des geförderten Öls. Bei der Förderung außerhalb der OPEC ist dieser Punkt bereits überschritten, bei den OPEC-Ländern steht er noch bevor. Damit dieser Artikel keinen halben Meter lang wird, lesen Sie bitte den Eintrag in der Wikipedia unter dem Stichwort Ölfördermaximum. Er ist um Objektivität bemüht, flott zu lesen und wir setzen ihn hier als bekannt voraus.

Schon jetzt werden immer kleinere, neue Quellen mit einem immer weiter wachsenden Aufwand erschlossen. So gelang der Chevron kürzlich der größte Ölfund im Golf von Mexiko seit Jahrzehnten, in 6000 Meter Tiefe (SPIEGEL Nr. 37 vom 11. September 2006: Jackpot unterm Meeresgrund). Aber selbst diese Monsterquelle würde den weltweiten Verbrauch nur ein halbes Jahr lang decken. Solche Ölförderung rechnet sich nur bei hohen Preisen. Bei wachsendem Bedarf und zugleich sinkender Förderung steigen diese natürlich, nur weiß man nie, wann und mit welchen Schwankungen. Die Fachleute sind sich allerdings einig: Die wirklich scharfen Preiskämpfe treten mit Erreichen des Hubbert Peaks ein.

Daraufhin wird zweierlei geschehen: Umsteigen auf andere Energiequellen und Sparen beim Verbrauch. Selbst wenn wir restlos auf erneuerbare Quellen und Atomkraft umstiegen, würde das nicht genügen, es muss obendrein Energie gespart werden, und zwar in Größenordnungen, die unsere Vorstellungskraft arg beanspruchen. Diese Erkenntnis verdanken wir dem Kernphysiker Nebojša Nakićenović, wir berichteten: Eine gute Geschichte nicht durch Tatsachen entwerten.

Zum Beispiel der Verkehr

Das heißt, wir müssten uns einigen Fragen stellen, etwa im Verkehr. Wieviel Autofahrer müssen auf die Bahn umsteigen? Sollte man den Börsengang der Bahn abblasen? Sollten wir statt Raps die zehnmal nützlichere, aber giftige Jatrophanuss anpflanzen, als Spritquelle für unsere Dieselmotoren? Sollten Elektrofahrzeuge ihre Akkus überall gegen photovoltaisch aufgeladene eintauschen können (siehe auch Twike und Formel 1)? Bietet der - mit hohem Energieeinsatz erzeugte - Wasserstoff wirklich eine sinnvolle Perspektive? Ist es riskant, diese Fragen dem Markt und der Börse zu überlassen, deren Horizont am Quartalsende abbricht? Welche Möglichkeiten der Nanotechnik, der Bionik usw. müssten wir, die Gesellschaft, der Staat, in allen Lebensbereichen erforschen, welche Konzepte müsten wir entwickeln, welche Investitionen fördern und welche mit saftigen Ökoabgaben bestrafen?

Im Plenum der Solar World Conference in Orlando - berichtet Timo Leukefeld - wurde ein solches Konzept vorgestellt: Demnach benötige eine zivilisierte Gesellschaft zehn bis fünfzehn Jahre, um ihre gesamten geistigen und materiellen Ressourcen so umzustellen, dass sie mit den Folgen des Hubbert Peaks fertig würde.

Intuitiv verstehen wir das auch ohne Sachkenntnis. Der Wandel geschieht nicht durch Umlegen eines Schalters. Aber damit wir mit einer Karenz von nur fünfzehn Jahren zurechtkommen, wäre eine Voraussetzung zu schaffen: Unsere Einsicht, gefolgt von dem Willen zum Handeln. Dazu eine Portion Durchhaltevermögen, denn mindestens die Abschreibungen für diese umfangreichen Investitionen müssen wir verdienen; sonst bricht das ganze schon betriebswirtschaftlich auseinander.

Böse Aussichten? Nicht nur, denn explodierende Energiepreise machen auch der ungezügelten Globalisierung den Garaus. Und das hat Vorteile.

Das globale Dorf steht in der Region

Wir zitieren aus der Wikipedia: Globalisierung beruht prinzipiell auf zwei Säulen: weltweite Kommunikation und weltweiter, billiger Transport. Ohne billige Transportmöglichkeiten wird der weltweite Handel in dem derzeitigen Ausmaß nicht mehr möglich sein und die Globalisierung einschränken, wenn nicht gar beenden. Theoretisch müsste eine komplette Umstellung des Güterverkehrs auf alternative Kraftstoffe weitgehend bis zum Zeitpunkt des weltweiten Ölfördermaximums möglich und abgeschlossen sein, um die Globalisierung nicht zu beeinträchtigen. Das gleiche gilt für einen sehr großen Anteil der in der Industrie und Landwirtschaft eingesetzten Maschinen, die bisher ebenfalls mit Erdölprodukten angetrieben werden. Diese Szenarien sind nach Fachmeinung allerdings nicht mehr zu verwirklichen, womit eine der beiden Säulen der Globalisierung, der billige Transport, wegfiele und sich die Märkte zwangsläufig relokalisierten.

Allgemein ist mit einer Umgestaltung der Wirtschaftsweise zu rechnen: Die heutige Abhängigkeit von Mineralöl wird sich mittel- bis langfristig auflösen müssen. Damit einhergehend wird sich die Art des Wirtschaftens verändern, beispielsweise hin zu einem mehr regionalen Wirtschaften, die durch kürzere Transportwege und ein höheres Maß an regionaler Selbstversorgung die Abhängigkeit von Mineralöl verringert.
(Wikipedia, Quelle wie oben)

Nordseekrabben schicken wir dann zum Auspuhlen nicht mehr nach Marokko. In Wismar kaufen wir keinen Joghurt aus Rosenheim und den Tinneff, den wir - "Ich bin doch nicht blöd" - aus Asien an Land ziehen, stellen wir dann wieder selbst her, energiebewusst und tüchtig, aus anderem Material und vielleicht sogar zu den Löhnen, die unser Sozialstaat zum Funktionieren benötigt. Vielleicht wäre es vernünftig, dass wir uns beizeiten erinnern: Die Fähigkeit, all das zu können bedarf der Übung, nicht dass wir dereinst auf dem falschen Fuß erwischt werden. Welche fabelhaften Chancen auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt zukommen, können wir an dieser Stelle der Phantasie überlassen. Immer vorausgesetzt, wir verpassen den Zeitpunkt des Handelns nicht. Darin liegt der Knackpunkt: Ist die Energie erst einmal so teuer, dass wir uns die Umstellung nicht mehr leisten können, fällt die Gesellschaft um etwa zweihundert Jahre, in frühindustrielle Verhältnisse zurück. Wenns gut geht.

Ein Pakt und seine Chancen

Denkbar wäre ein gesellschaftlicher Pakt, wie einst der Generationenvertrag zur Sozialversicherung. Er müsste mit mehr Entschlossenheit angepackt werden als bspw. die Gesundheitsreform, und zwar bereits im kommenden Jahr 2007. Sonst vertrödeln wir unsere Karenz-Zeit, die gibt es nur einmal. Der Hubbert Peak soll ja - selbst nach den stets geschönten Vorhersagen der IEA - spätestens im Jahr 2020 erreicht sein. Andere rechnen mit dem Scheitelpunkt bereits 2008 und wieder andere meinen, die aktuellen 61 oder 78 Dollar gehörten bereits zu dem Preiskampf, den wir erwarten dürfen.

2006 plus 15 ergibt das Jahr 2021. Zwar halten wir uns hierzulande einen Vorsprung zugute - an dem auch Soli fer und seine Kunden mitgewirkt haben - aber die Österreicher sind schon ein Stückerl weiter und mit Brasilien oder Schweden können wir uns nicht messen, uns fehlt die Wasserkraft dieser Länder. Eine moderne Gesellschaft ohne jede fossile Energiequelle, Japan, soll bereits ein Programm auflegen, so heißt es, das uns alle beschämen werde. Der Verdacht steht, dass die Japaner die Energiewende schaffen werden, gerade noch rechtzeitig. Und wir?

Angst war schon immer ein schlechter Ratgeber. Und unnötig. Wenn sich die Globalisierung zu vernetzten Systemen wandelt, die auf lokalen Wirtschaftskreisläufen beruhen, stellt sich unserem Europa eine Aufgabe, die uns auf den Leib geschneidert ist. Sämtliche benötigten Fähigkeiten und Fertigkeiten besitzen wir in unserem Erfahrungsschatz, gewissermaßen in unseren kulturellen Genen. Wir müsssten uns nur an die Prognosen der Ölmultis (nicht an Mark Twain) halten, die Konsequenzen ziehen und: "Es gibt viel zu tun. Packen wir's an!" - so warb die deutsche Esso in den Siebzigern ... für ihren Sprit. Na, wer sagts denn.



Das Zitat aus der Wikipedia ist auf dem Stand des Eintrages vom 21.9.2006. Wir zitieren ausführlich, damit Sie sehen, wie spannend der übrige Eintrag zu lesen ist.

Nachtrag: Ein skizziertes Beispiel in Die Wirklichkeit ist kein Szenario

25.09.06 | Oliver Baer

Kommentare zu diesem Artikel:

Sehr geehrter Herr Baer,

ich verstehe nicht warum sie die Giftigkeit der Jatropanuss so stark hervorheben.
Diese ist für die Breiten, in denen diese wächst, sehr geeignet.
Zumal sie auch Böden nutzen kann, die durch den europäischen Sojabedarf ruiniert wurden.

Durch kurzes Erhitzen kann die giftige Blausäure übrigens schnell entfernt werden, falls man für Treibstoff unbedingt Lebensmittelqualität haben will.
Hurra Deutschland!

Mit freundlichen Grüßen,
Clemens Ulbrich


Clemens Ulbricht | 25.09.06 18:22

Lieber Herr Ulbricht,

ich wollte mit einem Wort ein Argument widerlegen, ohne näher darauf einzugehen: Hier würde kein Lebensmittel angepflanzt, sondern von vorneherein eine Energiequelle. Dass diese Nuss fabelhafte Vorteile bietet, erfährt dann allerdings nur, wer sich durch den angebotenen Verweis und die daran anschließenden klickt. Da könnte ich auch als Laie ins Schwärmen geraten, nachmden ich in Afrika viele Flächen gesehen habe, die man mit der Jatrophanuss wiedergewinnen könnte.

Ob diese Erwägungen in Europa Sinn stiften, ist weniger wichtig. Die Jatrophanuss steht hier nur als Beispiel für die Vielfalt der Konzepte, die im Hinblick auf den nahenden Hubbert Peak zu bedenken sind. Und dafür, dass wir querdenken müssen. Das sollte in Deutschland kein Problem sein, wir sind ja nicht blöd.


Oliver Baer | 25.09.06 19:08

Ein hochinteressanter und lehrreicher Artikel und erfreulich, dass Sie uns zum Querdenken anregen wollen, Herr Baer.
Aber ich fürchte, "wir" sind eben leider doch "blöd"! Zwar wissen wir viel, aber dennoch sind wir zu dummem törichten Tun fähig, auch sind wir durchaus intelligent, wir fassen viel auf, aber vor unsinnigem geistlosen Geschwätz schützt uns das nicht.
Nicht "blöd" sein ist eine Frage der Erziehung zu eigenständigem Denken und die political correctness ist nur die Spitze des Eisberges unserer "Blödheit". Wir "sourcen out", weil Spezialisten manches besser können, aber nicht jedes, wir privatisieren, weil staatliche Unternehmen oft etwas träge sind, aber eben auch kalkulierbar und in Schleswig-Holstein wollen sie jetzt den Staatswald verkaufen, damit es kurzfristig in der Kasse klingelt und langfristig die Energiekonzerne auch diese Resource in die Hand bekommen! Ade Pelletofen! Wir sind ja nicht blöd ???


Ralf Liebers | 25.09.06 20:20

Dem Artikel kann ich mich nicht anschließen.

Horrorszenarien für die Wirtschaft wurden vor wenigen Jahren vorhergesagt, wenn der Ölpreis auf über 50 USD/Barrel steigen sollte. Dann stieg er auf 50 USD und die Apocalypse wurde nun für einen Preis von 60 USD prognostiziert usw. Letztlich zeigte sich, dass die Weltwirtschaft selbst einen monatelangen Preis von deutlich über 70 USD recht locker wegsteckt.

Natürlich ist ein billiger Transport eine Hauptvoraussetzung für eine globale Wirtschaft. Anzunehmen das mangels billiger Transportmöglichkeiten die asiatische Konkurrenz langfristig entfällt, halte ich ehrlich gesagt für ausgesprochen dumm. Die meisten Waren - gerade der ganze Tineff aus Asien - kommen per Schiff. Und die Schiffahrt steht derzeit vor der massiven Wiederentdeckung der Segelschiffahrt. Nicht mehr mit Segeln am Mast wie vor hundert Jahren, sondern mit "Hightech-Flugdrachen" in großer Höhe, wo es recht zuverlässig Wind gibt. Transportproblem weitgehend gelöst. Darüber hinaus kostet es heute z.B. etwa 0,3-1 EUR eine Digitalkamera von Asien nach Deutschland zu transportieren. Selbst wenn sich die Kosten dafür verzehnfachen, weil der Ölpreis auf 1000 USD/Barrel explodiert, hätten wir wohl noch ein Problem, eine preislich konkurrenzfähige Digitalkamera in Deutschland zu bauen.

Ich wäre auch außerordentlich froh, wenn wir uns lieber heute als morgen von fossilen Energieträgern lösen könnten. Und der Peak bei der Erdölförderung wird kommen. Nur wird der schon seit 30 Jahren falsch (zu früh) prognostiziert. Er wird meines Erachtens nicht so schnell kommen, wie in diesem Artikel genannt und die Folgen werden nicht so extrem sein, wie in diesem Artikel skizziert.

Solarthermie rechnet sich schon heute. Im Gegensatz zum Photovoltaik-Unsinn sogar ohne Subventionen. Ist also extrem sinnvoll. Ich finde das solche Artikel mit mehr oder weniger Horroszenarien nicht gerade die Glaubwürdigkeit des Anbieters erhöhen. Andere Meinungen sind selbstverständlich zulässig.


Luise | 12.10.06 00:00

Vorhersagen liefern oft den Anstoß dafür, dass etwas geschieht, was sie dann als falsch ausweist. Ein Horrorszenario wollten wir nicht darstellen. Deshalb nahmen wir als Ausgangspunkt unserer Überlegungen die Prognose der IEA. Aufgrund ihrer Nähe zu den großen Ölkonzernen - deren Interesse eher zur Verharmlosung des Problems neigt - ist das u.E: kein hysterisches Schreckensbild.

Natürlich kann alles anders kommen. Wenn aus irgendeinem Grunde die chinesische Wirtschaft kollabierte, fiele auch die Nachfrage nach Öl, und zwar drastisch und würde den Hubbert Peak verschieben. Aber das wäre dann wirklich Spekulation. Ihr Ölpreis von 1000 Dollar würde übrigens auch chinesische Produkte verteuern BEVOR sie aufs Schiff geladen werden.

Interessant finden wir, wie sich unsere Gesellschaft auf etwas einrichtet, dessen Kommen nicht einmal die Ölgesellschaften bezweifeln. Über den Zeitpunkt kann man streiten. Über die Unmöglichkeit von Mondpreisen würde ich mich - nach der Hyperinflation in den Zwanziger Jahren - zurückhalten.

Der Kernpunkt des Beitrages aber war etwas anderes: Was muss getan werden und wann muss man damit beginnen? Das ist eine nüchterne, geradezu ingenieurmäßige Überlegung.


Oliver Baer | 12.10.06 15:10

Hallo,

das asiatische Konkurrenz langfristig wegen zu hoher Transportkosten wegfällt, halte ich auch für wenig wahrscheinlich.

Es gibt jedoch 3 andere Szenarien, aufgrund derer Chinas Höhenflug gegenüber der westlichen Welt enden könnte:

1. Das Land schafft den Spagat zwischen kommunistischem Mantel, beschnittenen Menschenrechten einerseits und hardcore-kapitalistischer Wirtschaft andererseits nicht dauerhaft und leidet unter massiven politischen Unruhen.

2. Um das Bevölkerungswachstum zu stoppen, erlaubt die KP nur 1 Kind pro Familie. China könnte deshalb - beginnend - in 20, 30 Jahren - ein noch massiveres Überalterungsproblem haben, als das "alte" Europa. Eventuell ist die chinesische Gesellschaft überaltert, bevor sie ansatzweise den Anschluss an westlichen Wohlstand geschafft hat.

3. Das meistgehörte Szenario: Die chinesische Wirtschaft "überhitzt" und fällt dann erst mal für 10 Jahre in ein Wachstumsloch.


Frank. Perlutat | 15.10.06 12:27

Lieber Herr Perlutat,

worum es in unserem Beitrag ging, bestätigt jetzt die Studie von Nicholas Stern, dem ehemaligen Chefökonom der Weltbank, zitiert im Spiegel Klimawandel bedroht die Weltwirtschaft. Demnach werde es Billionen kosten (unsere, nicht die amerikanischen Billionen, die bei uns Milliarden heißen), das wären "zwischen fünf und 20 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts" laut Spiegel, "vergleichbar mit den Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise in den dreißiger Jahren."

Um dieses Argument geht es. Wenn wir den Zeitpunkt der Vorbeugung verpassen, können wir uns die Heilung nicht mehr leisten. Auf China zu hoffen, dürfte ein luxuriöser Gedanke sein.


Oliver Baer | 30.10.06 16:16

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