


Billig ist, was zur Anschaffung wenig kostet. Preiswert ist, was den Preis wert ist. Als Definition wäre dieser Satz vielleicht zu billig. Beim Stöbern nach einer Erklärung mit mehr Fruchtfleisch sind wir auf ein paar Gedanken gekommen und hoffen nun auf Ihre Meinung zu dem Thema.
Beim Billigangebot zählt nur der Preis, beim preiswerten Angebot zählt alles, was zum Produkt gehört. In unserer Branche ist das beispielsweise, dass sich eine Solarheizung auszahlt und, dass ein Anbieter alles dafür tut, dass das auch geschehen werde. Wer zu billig anbietet, kann sich aber nicht leisten, alles zu liefern, was dazugehört. Der billige Preis wird daher selten, eher zufällig ein wirtschaftlich vertretbarer sein, für den Kunden wie den Lieferanten. Wobei letzteres auch dem Kunden wichtig sein sollte, zum Beispiel wegen der Gewährleistung, der Wartung, der Feinabstimmung seiner Anlage bei wechselnden Lebensbedingungen und sogar wegen der Anpassung an Fortschritte bei den Allgemein anerkannten Regeln der Technik.
Oft wird billig nur verwechselt mit bezahlbar. Den Unterschied muss der gewissenhafte Verkäufer im Auge behalten. Mitunter kann er ein schwer bezahlbares Angebot zwar in ein billiges verwandeln, aber ist es noch preiswert? Kunden, die sich der Sache bewusst werden wollen, finden Trost in diesen vielzitierten Worten:
Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch viel schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles.
Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht vollständig erfüllen kann.
Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten!
Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.
(John Ruskin, englischer Sozialforscher 1819 - 1900)
Ja, das mag sein, aber woher wissen Sie, ob einer den Ruskin nicht bloß vorschiebt, um seinen Preis zu rechtfertigen, aber der ist weder preiswert noch bezahlbar? Wo doch die Wahrheit im Markt schon mal ganz ordentlich strapaziert wird? Mark Twain riet bekanntlich, da die Wahrheit so knapp sei, sollte man sparsam damit umgehen. Am besten, Sie sehen sich den Lieferanten genauer an! Ein Engel ist keiner, jenseits aller Eigensucht. Aber bemüht er sich wenigstens um einen gerechten Ausgleich der Ansprüche beider Seiten? Irgendwo verrät sich jeder und Sie bemerken den Unterschied zwischen seriös und halbseiden - Sie müssen ihn nur finden wollen.
Übrigens gilt ähnliches für den Lieferanten, wie ein anonymer Sprecher im Internet ausführte: Hat man es am Verhandlungstisch mit vernünftigen Gesprächspartnern zu tun, wirkt das Zitat von John Ruskin wahre Wunder. Regiert jedoch die Unvernunft, so ist das Zitat ebenfalls hilfreich: Man packt seine sieben Sachen, um nicht unnötige Zeit zu verschwenden.
Das können wir bestätigen: Aus Sicht des Kunden ist interessant, dass wir bei fast jeder vierten Anfrage von der Anschaffung einer Solarheizung abraten. Und aus eigener Sicht befassen wir uns ungern mit Kunden, die uns in Preiskämpfe verwickeln möchten. Denen es nicht um das Bezahlbare, sondern das Billige geht. Das Gesetz der Wirtschaft außer kraft zu setzen, stemmen auch wir nicht. Oder wie sehen Sie das?
Alles richtig, Herr Baer, aber bevor Sie den Beitrag nun gleich entsprechend Ihren Regeln zum Löschen einstufen, doch noch einige Ergänzungen:
Die Kunst liegt in der Beurteilung, was denn der richtige Preis ist und da sind dem Laien oft die Hände gebunden. Und da er natürlich nicht mal eben Energietechnik studieren kann, braucht er wenigstens viel sachliche und vollständige Information über das angebotene Produkt, und dazu gehören hin und wieder auch Zahlen und Preiskategorien. Sie bieten auf Ihren Seiten sehr viel verständliche Information, aber mit konkreten Zahlen tun Sie sich etwas schwer. Erst wer sehr genau hinschaut bei Ihren Referenzobjekten und bohrend fragt stellt fest, dass Sie keine Flachdächer "versorgen" und nur unter der Bedingung eines Neubaues oder mindestens einer "schweren" Renovierung mit Dacherneuerung Ihr Argument "Kollektorfläche ist kein Kostenfaktor mehr" gilt. Denn nur dann können Sie Ihre preiswerten Kollektoren einsetzen und die ersparte Dachdeckung noch gegenrechnen. Ihr Prinzip ist natürlich richtig, aber der Großteil der Heizungserneuerer baut eben kein neues Haus, sondern braucht nur eine neue Heizung und denkt dabei an die Zukunft. Wie also soll er nun erkennen, ob soli fer auch für ihn preiswert ist oder bei einem Flachdach womöglich sagt, da haben Sie aber schlechte Karten. Was ja nicht viel anderes heißt als, bleiben Sie mal bei den konventionellen Brennstoffen und lassen Sie sich weiter von den Energieoligopolen (Pellets haben die auch bald in der Hand, siehe Schleswig-Holstein) ausnehmen - was ich für einen völlig falschen Entschluss hielte.
Zurück zum Ausgangspunkt: Die Philosophie ist richtig, aber die Frage der Bewertbarkeit des jeweils angebotenen im Verhältnis zum benötigten Produkt ist die entscheidende. Und das geht nicht ohne wirklich vollständige Information.
Die Fahrkarte zu Ihrem letzten Sonnenerntetag hatte ich schon in der Tasche, als mir das "Flachdachproblem" auf Ihren web-Seiten klar wurde und so konnte ich durch Rückgabe schnell 100.- € sparen, was nicht heißt, dass ich nicht doch noch einmal hereinschaue. Wenn Sie bis dahin Ihre Informationen vervollständigen, wär's eine echte Freude, denn dann sind Sie richtig besser als die anderen und die Großen.
Mit freundlichen Grüßen
Ralf Liebers
Sehr geehrter Herr Liebers, auf unserer Seite
Solardach oder Aufdach steht alles, was man verallgemeinernd dazu sagen kann.
Sobald es um den konkreten Einzelfall geht, kann und muss man alle Umstände untersuchen. Selbst ein aufgeständertes Kollektorenfeld auf einem Flachdach kann sich auszahlen. Das geht aus der o.g. Quelle übrigens auch hervor.
Ohne Kenntnis der Umstände kann man nur verallgemeinern. Alles andere wäre unseriös. Übrigens stimmt Ihre Schlussfolgerung nicht: Die meisten Kunden sparen mit unseren Solaranlagen in ihrem Altbau viel Geld.
Haben Sie Ihren konkreten Fall schon an unsere Fachberater herangetragen? Sie schicken Ihnen gerne die Unterlage .
Mit besten Grüßen,
Ihr Oliver Baer
Hallo Herr Liebers,
die konkreten Zahlen freizugeben ist eben nicht sinnvoll, da jedes einzelne Projekt einen anderen Preis hat. Das hängt im Wesentlichen mit der Anpassung der Anlage an die konkreten Gegebenheiten vor Ort und mit der Optimierung der vorhandenen Heizung zusammen. Was nützt Ihnen dann eine Preisangabe zum Beispiel für eine 20 m² Anlage, wenn bei Ihnen die selbe Anlage wegen Flachdachaufständerung und anderer Anpassungearbeiten am Heizkessel dann 30% teurer ist?!
Sollte sich eine Solarwärmeanlage nicht rechnen, bleiben Ihnen auch noch andere Möglichkeiten sich weniger abhängig zu machen von Öl und Gas:
- Dämmung
- Heizkesselerneuerung (alt gegen neu)
- Brennstoff wechseln
Wenn das auch nicht geht, kann man sich nur noch mit Rollkragenpullover in die Stube setzen und die Heizung abdrehen :o)
Sehr geehrte Herren Baer und Leukefeld,
so gut Sie sind und so richtig Sie meist liegen mit Ihren Argumenten, warum tun Sie sich so schwer, auch mal etwas zu korrigieren oder zu verbessern, wenn es sinnvoll ist.
Warum Herr Baer stimmt meine Schlussfolgerung "mindestens .. Renovierung mit Dacherneuerung .." nicht?. Schauen Sie sich doch bitte mal Ihre Referenzobjekte an, ein altes Dach kann ich da beim besten Willen nicht finden.
Warum überhaupt verwenden Sie die Formulierung: "Kollektorfläche ist kein Kostenfaktor mehr"? Natürlich ist es einer, nur eben je nach den Umständen ein deutlich geringerer, und da könnte man durchaus sagen: Bei Dacherneuerung im Vergleich zu anderen Anbietern Faktor 0.4, bei Aufständerung eher gegen 1.0, sonst dazwischen oder etwas ähnliches. Und das Hilfsdach auf dem Altenpflegeheim "Johanna Rauh" lässt ja genau so etwas vermuten.
Konkrete Zahlen hatte ich übrigens nicht gefordert, Herr Leukefeld, sondern "hin und wieder auch Zahlen und Preiskategorien", was nun wirklich noch nichts mit dem einzelnen Projekt zu tun hat. Denn natürlich hilft es dem potentiellen Kunden, wenn er erfährt, dass Mehraufwand auch bei Ihnen bezahlt werden muss und im Extremfall den Level eines "Normalanbieters" erreicht. Er wüsste als aufmerksamer Leser Ihrer Seiten, dass ja der größte Gewinn in der richtigen Systemtechnik liegt und die liegt nun mal nicht auf dem Dach, sondern im Keller. Und dass sich eine Solaranlage bei mir nicht rechnet, nur weils ein Flachdach ist, mag ich noch nicht glauben, denn auf die Idee eines "Hilfsdaches bin ich auch schon gekommen, besonders, weil es dem Wind kaum noch Angriffsfläche gibt, wenn auf dem Dach ein Keil anstatt eines schräggestellten "Scheunentores" steht.
Wenngleich ich nicht glaube, dass Sie im Bonner Raum eine Ihrer Anlagen bauen werden, weil auch bei Ihnen Transportkosten ein Kostenfaktor sein werden, will ich mich doch gerne demnächst an einen Ihrer Fachberater wenden.
Und nun zurück zum Ausgangspunkt "preiswert": Wenn man den Wert zwar erkennt, aber nicht einmal einen Preisanhalt hat, hilft es nicht wirklich weiter. Die Formulierung "kein Kostenfaktor" ist sicher werbewirksam, aber auch entsprechend "nebulös".
Mit freundlichen Grüßen
Ralf Liebers
Sehr geehrter Herr Liebers,
für das Zitat "Kollektorfläche ist kein Kostenfaktor mehr" wüsste ich gerne die Quelle. Falls wir das irgendwo so gesagt hätten, würde ich das korrigieren.
Da Sie es ausdrücklich zitieren und in Anführungszeichen setzen, dürfte es Ihnen nicht schwerfallen, die Quelle anzugeben.
Nachtrag zu Herrn Liebers: Wir finden keine Stelle, wo wir diese Behauptung gemacht hätten. Was wir sicherlich in Vorträgen gelegentlich gesagt haben: Dass dieser Kostenfaktor nicht mehr so ins Gewicht falle.
In Zukunft wird es bei einer veränderten Förderung ohnehin neue Bedingungen geben (wir werden im Sonnenfleck darauf eingehen), sodass sich die weitere Diskussion erübrigt.
Lieber Herr Bear,
das ist jetzt gar nicht richtig schön, was Sie da machen und ich habe mich schon etwas unwohl gefühlt, in meiner Haut, denn es ist nicht meine Art, jemandem etwas "anzuhängen", was er nie "gesagt" hat. Der Beitrag vom 01.12. klingt ja fast wie ein Verweis, aber manchmal kommt es eben nicht auf den Schnellschuss an, sondern es sind die Feinheiten, die entscheidend sind (aus der System- und Regeltechnik müssten Sie das wissen). Und es ist recht lange her, dass ich mir diese Formulierung eingeprägt hatte(es war kein Zitat im Sinne einer wissenschaftlichen Arbeit), einerseits, weil sie mich interessierte, andererseits, weil ich es mir nicht so ohne weiteres erklären konnte, wie man zu dieser Behauptung kommt. Und ich habe wirklich lange auf Ihren zahlreichen Seiten gesucht und mich geärgert, dass ich nichts mehr fand, bis mir dann die richtige Idee kam: Ich wusste, ich habe es von Ihnen, nur auf einem kleinen Umweg. Die Formulierung lautete: "Da ... die Fläche nicht mehr der Kostenfaktor ist, ..." und lautet heute: "Wir produzieren so günstig, dass die Fläche fast nichts kostet." (Und Sie können sicher sein, es ging in beiden Fällen um die Kollektorfläche und nicht um irgend etwas anderes Flaches)
Dämmert Ihnen jetzt langsam, wo ich diesen Gedanken her habe? Ich helfe Ihnen, denn ich möchte ja kein Ratespiel veranstalten. Gehen Sie auf Ihre Seite "Technik der Solarthermie" und klicken Sie dort auf "Buschbeck-Solartechnik GmbH" Dann landen Sie in blitzschneller Folge bei "solifer-buso.de" und dann "buso-partner.de" auf der Seite "Soli fer Solardach GmbH - Ihr Buso Regionalpartner". Nun klicken Sie auf den "Ratgeber", dann "Solartechnik" und finden auf der Seite 4 unter der vierten Antwort des Buso-Solarexperten die oben zitierte neue Formulierung. Woher ich die alte noch weiß? Ganz einfach, ich ließ mir damals das Informationsmaterial schicken und ich habe es immer noch mit vielen Unterstreichungen und einigen Fragezeichen, denn es ist ja durchaus interessant.
Da Sie ohnehin die "weitere Diskussion (für) erübrigt" erklärt haben, zeigen Sie eigentlich nur, dass es Ihnen in diesem Forum mehr darum geht, andere mit spitzer Feder vorzuführen, als ernsthaft auf Fragen und Argumente von interessierten "Nichtfachleuten" einzugehen. Denn was haben denn neue Bedingungen und veränderte Förderung mit den Fragen oder Argumenten zu tun, die ich angeführt hatte?? (Stichworte: "neue Dächer", "Preiskategorien").
Sogar ein Laie kann erkennen, dass die Firma Soli fer richtig gut ist, aber warum geht es in diesem Sonnenfleck so oft darum, anstatt nur gut und richtig zu sein, um beinahe jeden Preis Recht zu haben, und nicht ganz ohne Spott über die herzuziehen, die etwas anderer Meinung sind, oder im schlimmsten Fall nur etwas noch nicht ganz verstanden haben???
Ich bin sehr enttäuscht von dem, was Sie da mit mir "abgezogen" haben, aber natürlich auch etwas glücklich, dass es bei mir noch nicht Alzheimer war, sondern eher das Gegenteil.
Machen Sie es gut Herr Bear, nein, machen Sie es besser, auch wenn es bei Ihrer "Weitgereistheit" und hohen Bildung vielleicht etwas schwer fällt. Sie können das, Sie sind ein kluger Mann.
MfG
Ich mag ja bei der Länge der Beiträge hier meinen Scharfsinn verloren haben, aber: Was kann die Firma Solifer dafür, wenn sich die Firma Buso unglücklich äußert? (Das Zitat ist übrigens hier drüben für den, der sich nicht durchklicken will.)
Kommentar Martin Röll:
(Das Zitat ist übrigens hier drüben für den, der sich nicht durchklicken will.)
der Link funktioniert nicht wirklich,man landet auf einer Starseite mit Passwort
Oh, das tut mir Leid. Dann muss man sich wirklich von buso-partner.de aus über "Start" und mit einer Postleitzahl (z.B. 01099) mühevoll durchklicken.
Sehr geehrter Herr Liebers,
ich schrieb (s.o.)
"für das Zitat 'Kollektorfläche ist kein Kostenfaktor mehr' wüsste ich gerne die Quelle. Falls wir das irgendwo so gesagt hätten, würde ich das korrigieren."
In Ihrem ersten Kommentar schrieben Sie:
"Erst wer sehr genau hinschaut bei Ihren Referenzobjekten und bohrend fragt stellt fest, dass Sie keine Flachdächer 'versorgen' und nur unter der Bedingung eines Neubaues oder mindestens einer 'schweren' Renovierung mit Dacherneuerung Ihr Argument 'Kollektorfläche ist kein Kostenfaktor mehr' gilt.
Zweitens stimmt Ihre Schlussfolgerung "nur unter der Bedingung eines Neubaus" nicht. Wir sagten es bereits: Die meisten unserer Kunden sparen viel Geld mit unserer Anlage im Altbau. Wo Sie rechthaben, aber da hat Ihnen auch keiner widersprochen: Wo das Solardach hinkommt, ersetzt es das alte Dach. Aber offenbar fällt es Ihnen schwer, zu akzeptieren: Dieser Tausch kann sich u.U. sogar bei einem frisch gedeckten Dach noch auszahlen. Ob und wieviel, das lässt sich nur am Einzelfall beurteilen.
Ich schrieb:
"In Zukunft wird es bei einer veränderten Förderung ohnehin neue Bedingungen geben (wir werden im Sonnenfleck darauf eingehen), sodass sich die weitere Diskussion erübrigt."
Hallo Herr Liebers,
mit Ihrer Kritik müssen Sie sich bitte an den Verfasser der Zeilen wenden, auf der Internetseite, wo Sie das gelesen haben. Wir sind dafür nicht verantwortlich und haben für solche Art Beschäftigungen auch keine Zeit!
Sie haben sich im Internet auf verschiedenen Seiten zum Thema Sonnenwärme Rat geholt und viele Informationen gesammelt. Die Erkenntnisse aus dem Netz sind nun erschöpft und es muß sich nun eine Fachfirma aus Ihrer Gegend Ihren speziellen Fall ansehen. Das bleibt Ihnen nicht erspart. Aus der Ferne sind eben keine genauen Vorhersagen machbar. Holen Sie sich nicht 20 Angebote ein, sondern 3. Den richtigen Anbieter können Sie auch durch unsere Prüfliste "Augen auf beim Solarkauf" herausfinden. Viel Erfolg.
Guten Tag Herr Leukefeld,
(der "Berater" Röll sollte besser weiter blättern, für ihn ist das zu lang)
die Internetseite, wo ich das gelesen habe, beschrieb ich auch. Und dort findet man ganz oben eben nicht nur BUSO sondern auch das soli fer "Logo" und den deutlichen Hinweis, dass soli fer ein zertifizierter Regionalpartner von BUSO ist. Zwar haben Sie streng rechtlich betrachtet keine Verantwortung für die genauen Formulierungen, aber wenn Sie "für solche Art Beschäftigungen auch keine Zeit" haben, dann muss man sich fragen, was denn dieses Zertifikat wert ist. War es preiswert oder war es billig? Das wird doch die BUSO nicht ohne Ihr Zutun und Wissen erteilt haben, sonst sollten Sie denen aber mal die "Ohren langziehen"!
Danke für Ihre Ratschläge, was ich nun tun sollte, ich werde mich daran halten, ich habe ja viel bei Ihnen gelernt. Aber Ihre Unterstellung, ich hätte genauere Vorhersagen für meinen speziellen Fall gewollt, verkennt die Ausgangssituation. Man kann leider aus Ihren Internetseiten nicht wirklich erkennen, ob Sie preiswert sind, wenngleich die Vermutung nahe liegt. Wer aber beispielsweise von dem zu Recht bitter enttäuschten Herrn Hoffmann vorbelastet ist, wie soll der erkennen, ob die soli fer preiswert ist oder vielleicht nur sehr gut argumentieren kann, wenn Sie von den Kosten nur sehr wenig schreiben? Wer so viel Erfahrung hat wie Sie, der kann brauchbare Vergleichsbeispiele mit Kosten geben, wenn er das will. Und das Fehlen dieser Kostenbeispiele bei Ihnen habe ich bezüglich des Begriffes "preiswert" im Artikel von Herrn Baer kritisiert, das war's.
Den verständlichen Wunsch, sich aus diesen Zeilen nun eine herauszupicken und auf die Goldwaage zu legen, sollten Sie bitte diesmal unterdrücken. Sie haben nicht realisiert, dass ich eigentlich auf Ihrer Seite bin, sonst hätte ich mir so viel Mühe nie gemacht!
Freundliche Grüße, viel Erfolg
und bleiben Sie gesund!
Herr Liebers, Sie rühren an eine Grundsatzfrage, mämlich die Notwendigkeit und die Schwierigkeit, das Vertrauen des Kunden zu gewinnen. Darauf gehe ich an anderer Stelle ein, siehe Die Tante vertraut ihrem Urteil, unabhängig davon, was Soli fer hierzu zu sagen hätte. Bitte widersprechen Sie gegebenenfalls dort, nicht hier im Sonnenfleck.
Lieber Oliver Baer, wenn Sie hier als Verfasser von Soli fer Beiträgen auftreten, dann sollten Sie sich auch an diese Rolle halten. Es ist weder in Ihrem Sinne, und schon gar nicht in dem von Soli fer, wenn Sie hier extern "grundsätzlich" werden. Grundsätzliche Fragen können Sie ja überall stellen, nur nicht hier, wo es lediglich um bepreiste Beispiele ging, die Ralf Liebers vermisste, was nun wirklich kein Vergehen ist.
PE
Hallo Herr Liebers,
Sie suchen doch eine Solaranlage in der Nähe von Bonn.
Was halten Sie von Siegburg? Unsere Anlage wurde zwar nicht von Solifer gebaut, besteht aber auch aus den BUSO-Systemkomponenten.
Wir hatten zwar auch ein Angebot von Solifer, haben uns aber aus folgenden Gründen für eine anderen Anbieter entscheiden.
1. Dachten wir, die Gewährleistung wäre bei einem näher gelegenen Anbieter besser (selten so gelacht Herr Reusch).
2. Wollten wie einen Anbieter, der unsere alte Gasheizugn gleich mit saniert (keine Pellets wegen Platzmangel) und unsere "normaler" Heizungsinstallateur Berühngsängste mit einer Solaranlage hatte, die nicht von seinem Systemlieferanten stammte.
Der Preis war nicht so sehr entscheidend, Wenn man den Anlagenpreis betrachtet, war Solifer nur minimal teurer, weil eine zusätzliche Anfahrt berechnet wurde.
Und natürlich haben wir das Dach vorher gedämmt. Es ist einfach unklug, eine Solaranlage auf ein Dach zu bauen, daß dem Dämmstandard von 1964 entspricht.
Wollen Sie die Anlage wieder runterreißen, wenn Ihnen in ein par Jahren einfällt, daß es vielelicht doch günstig wäre, das Dach zu dämmen?
Dank der KfW war es auch kein Problem, das ganze auf einen Schlag zu sanieren. Um die erforderliche CO2-Einsprung für eine Förderung zu ereichen, muß man eh mehrere Maßnahmen kombinieren.
Michael Freund
Sehr geehrte Herren Baer und Leukefeld,
wie in meinem letzten Beitrag zu diesem Thema versprochen bin ich in Dresden auf der Haus 2007 Messe gewesen und habe Erstaunliches vernommen.
In einem Vortrag von Herrn Leukefeld wird ein bekanntes Bild gezeigt: Im Hintergrund ein Einfamilienhaus mit den üblichen zwei Flachkollektoren (gut 4 qm) für Brauchwassererwärmung, im Vordergrund ein weiteres EF Haus mit 21 qm Flachkollektoren für Heizungsunterstützung. Die Einsparungsmöglichkeiten werden grob mit 10 bzw mit 50% angegeben, dann wird die Investition für das kleine "Sparmodell" mit gut 3000 € angegeben und der Zuhörer darauf hingewiesen, dass sich diese Anlage frühestens nach 40 Jahren amortisiere. Daher sei diese Art nicht sinnvoll, sondern nur die große Lösung, allerdings wird ein Preis zunächst nicht genannt. Erst auf Nachfragen eines Zuhörers erfuhren wir, dass man ca. 15.000 € benötige, eine Summe, die mir später auch auf dem soli fer Stand bestätigt wird. Im weiteren Verlauf werden die Einsparungspotentiale noch präzisiert, aber die genannten Größenordnungen bleiben erhalten. Und nun frage ich mich, wie man bei Einsatz von fünfmal soviel Geld und fünffacher Einsparung der gleichen Energie eine bessere Wirtschaftlichkeit erreichen will, als mit der kleinen Brauchwasserlösung. Ist die große Anlage ihren Preis wert? Wenn ja, warum bitte?
Herr Liebers,
durch Ihre persönliche Korrespondenz mit Herrn Leukefeld, die im Anschluss an meine Freischaltung Ihres obigen Beitrages entstand, hat sich das Thema erledigt.