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atmosphaerisches Bild

Deutscher Solarpreis 2006

Auszeichnung für das Aktivhaus

Die Macher des Energetikhaus100 werden mit dem Deutschen Solarpreis 2006 geehrt. Nach 2001 ist Soli fer in diesem Rahmen bereits zum zweiten mal Preisträger.

Regelmäßige Leser des Sonnenflecks kennen sich schon aus, aber wenn Sie nachlesen möchten, klicken Sie hier zu Konzept und Einzelheiten des Aktivhauses. Falls es Ihnen geht wie dem Redakteur dieser Zeilen sowie zwei Dritteln der Bürger im Lande, wäre Ihr räumliches Vorstellungsvermögen ein bisserl strapaziert. Da hilft nur eigene Anschaung und Anfassung. Zwei solcher Häuser stehen ja bereits, in Berthelsdorf bei Freiberg und in Hartha bei Dresden. Am besten, Sie suchen Kontakt (am oben angegebenen Klickpunkt) wegen eines Termins zur Besichtigung.

Das Energetikhaus kurz vor dem Einzug

Preisträger für das Energetikhaus100 sind gemeinsam die FASA AG, Soli fer Solardach GmbH, Ziegelwerk Eder GmbH und die Technische Universität Bergakademie Freiberg.

Gefragt wird immer wieder nach dem Preis. Das Energetikhaus100 wird mit und ohne Kellergeschoss angeboten und hat in seiner Basisversion auf zwei Etagen rund 135 Quadratmeter Wohnfläche. Je nach Ausstattung liegt das Haus ab ca. 219.000 Euro 230.000 bis 260.000 Euro, je nach Standort (aktuelle Angabe im Februar 2008), liegt also kaum über vergleichbaren Einfamilienhäusern. Im Betrieb ist es natürlich wesentlich günstiger, da die Heiz- und Warmwasserkosten zu etwa 95 Prozent entfallen.

31.10.06 | Oliver Baer

Kommentare zu diesem Artikel:

Dieser Kommentar erschien in einem anderen Netzauftritt. Lesen Sie ihn in voller Länge auf Das E-Business Weblog: Deutscher Solarpreis für das Energetikhaus 100

Das Energetikhaus 100, ein Gemeinschaftsprojekt meines Kunden Soli fer Solardach aus Freiberg, der FASA AG und dem Eder Ziegelwerk unter Beteiligung der TU Bergakademie Freiberg, wird dieses Jahr mit... Weiterlesen...


31.10.06 18:10

Was ist denn das für eine blaue Pille, die da neben dem Haus steht?


Martin Röll | 31.10.06 18:21

Das ist ein Regenwasserbehälter, der noch in die Erde gehört, um dann die Toilette mit Regenwasser zu spülen. Allerdings gehört dieser zum Nachbarhaus....


Timo Leukefeld | 31.10.06 21:08

Meine Glückwünsche an die Solifer-Mannschaft! Wann seid ihr reif für Europa? :-))


Peter Raue | 01.11.06 08:46

Glückwunsch an alle Solifer-Mitarbeiter und vor allem an unseren Freund Timo Leukefeld zu dieser Leistung, ein weiteres Mal mit diesem Preis ausgezeichnet zu werden.
Gemeinsam mit Fasa, Ziegel-Eder und der TU wurde ein sächsisches Pionierhaus geschaffen, das einen beispielhaften Beitrag gegen die bedrohlichen Klimaveränderungen leistet. Nicholas Stern, der nun schonungslos die klimapolitische Untätigkeit von Regierungen und uns Menschen anklagt, würde seine wahre Freude an dem Haus haben.


Dietrich Papsch | 01.11.06 11:35

Ein Lob dem Speicher

Dank des sommerlichen Herbstes hat er sich bei mir in den letzten Wochen „fett“ mit Sonnenenergie gesogen. Es ist schon erstaunlich, wie wenige Sonnentage bereits genügen, die Speichertemperatur nach oben klettern zu lassen. So lichten sich die Reihen der Skeptiker…

Glückwunsch zur Auszeichnung für diese geniale Entwicklung!


Lutz Mühle | 04.11.06 09:02

ein echtes traumhaus, so schaut die zukunft aus...! aber warum nicht als holzhaus?


gero | 11.11.06 18:35

Das wird es sicher auch bald geben. Einstweilen vermute ich aber, dass ein Holzhaus mit ähnlichen Eigenschaften spürbar teurer würde.

Vielleicht nimmt sich ein Leser aus der Holzhausfraktion dieser Frage an?


Oliver Baer | 12.11.06 10:16

Das Konzept begeistert. Herzlichen Glückwunsch! Warum wurde mit teurem, unhandlichem (leicht brüchig) und gerade mal den EnEV-Grenzwert einhaltenden Ziegelstein gebaut? Ein billiger, die Statik erfüllender, Stein und ordentlich Dämmung drauf, wäre preislich annähernd gleich und würde die Energieverluste deutlich redu- sowie die -bilanz zieren.


Hans Dieter Scherer-Gerbig | 21.01.07 15:49

Vielen Dank für die Glückwünsche! Der ausgewählte Ziegel XP 11 bzw. XP 10 von Eder ist ganz neu entwickelt worden und hat wesentlich bessere Dämmeigenschaften als ein normaler Ziegel. Durch seine Größe und den Planschliff ist die Verarbeitung vor Ort extrem leicht und schnell. Das senkt die Kosten. Ein mathematisches Modell hat alle Hausparameter ins Verhältnis gesetzt und ein Kostenoptimum ermittelt. Auch die Art des Baumaterials und die Dämmung.


Timo Leukefeld | 21.01.07 21:43

Herr Leukefeld, warum wurde denn dieser bessere Ziegel dann mit Holz verschalt, das nach einigen Jahren vergraut, wenn es nicht wiederholt mit geeigneten Lasuren behandelt wird? Ziegel sehen doch eigentlich dauerhaft sehr schön aus und bleiben es auch ohne jede Pflegearbeit.


Ralf Liebers | 09.02.07 12:15

Die Nord- und Westseite des freistehenden Hauses wurden deswegen zusätzlich gedämmt und mit Holz verschaalt, weil das die durch Wind stark angegriffen Wetterseiten sind. Außerdem muß dieser eingesetzte Ziegel so oder so wenigstens verputzt werden, um ihn vor Witterungseinflüssen zu schützen. Ziegel an den Außenwänden sind Klinker, die andere Eigenschaften haben und meist vor die normale Wand gesetzt werden.


Timo Leukefeld | 09.02.07 15:08

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