


Warum hält sich Soli fer auf diesen Seiten im WWW mit Beratung zu Fördermittelfragen zurück? Weil zu oft die Torpfosten verschoben werden, gibt es keinen Ersatz für die einzelne Beratung durch den Experten.
Wir haben es bisher so gehalten und sehen keine Veranlassung, unsere Auffassung zu ändern: Es kommt für unsere Kunden nicht darauf an, wie sie Fördermittel optimal abgreifen; wichtig ist, was unter dem Strich für den persönlichen Haushaltsplan herauskommt. Dazu zählt als zweites, dass sich der Kunde zunutze macht, was die Förderung bietet, wobei der gelegentliche Blick auf die Förderampel des BAFA nicht schaden kann (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle). Als erstes bleibt aber immer zu ermitteln, unter welchen Bedingungen eine Solarwärmeanlage den Geldbeutel entlastet, und wieviel das im Verhältnis zur erforderlichen Investition ausmacht.
Wer die Reihenfolge umkehrt, läuft Gefahr, dass er sich eine optimal geförderte Anlage aufs Dach und in den Keller legt, die sich aber nicht bezahlt macht, egal wie gut sie gefördert war. Solchen Opfern schlechter Beratung begenen wir immer wieder und können kaum helfen, denn eine falsch dimensionierte Anlage zu korrigieren, kommt für die meisten Geldbeutel nicht mehr infrage!
Fördermittel sollen die Entscheidung zur Investition beeinflussen, das ist ihr Sinn und Zweck. Aber in welche Richtung sie das vernünftige Handeln schubsen, klären Sie am besten mit einem guten Fachberater. Der weiß zu jeder Zeit Bescheid, was die neuesten Bestimmungen (und Vorschläge) in der Praxis bedeuten. Es kommt darauf an, wie man mit dem Förderwerkzeug umgeht, zu welchem Zeitpunkt abwarten oder zugreifen das klügere wäre. Solche Entscheidungshilfe geht aus umlaufenden Gerüchten nicht hervor.
Daher unsere Empfehlung: Sehen Sie sich um, beispielsweise im interaktiven Solarförderberater des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar), aber lassen Sie sich nicht verrückt machen, plagen Sie Ihren Fachberater, der weiß aus Erfahrung, was zwischen den Zeilen gemeint ist oder was noch in der Luft hängt. An Auskunftsstellen wie der oben genannten behagt uns nicht, dass die Akzente immer noch falsch gesetzt sind: "Solarwärme wird in Deutschland i.d.R. zur Erwärmung von Wasser zum Duschen und Waschen oder zur Raumheizung eingesetzt."
Die Aussage stimmt leider, in der Regel ist das so, aber wir halten von diesem Oder nichts. Energetisch und ökonomisch wie ökologisch ist es falsch, von der Heizunterstützung erst an zweiter Stelle zu sprechen. Im Einfamilienhaus kann durch solares Heizen viel gespart werden, das warme Duschen gibt es nebenher. Im Mehrfamilienhaus liegen die Dinge komplizierter, wo es zu wenig Dachfläche gibt. Dennoch muss überall zuerst untersucht werden, um wieviel eine Solarthermieanlage das Heizen verbilligt.
Bisher noch selten zu sehen, aber lohnend für Mieter wie Vermieter - unter bestimmten Bedingungen
Auch der Ölpreis könnte einen verrückt machen. In US Dollar gerechnet, marschiert er nun stracks auf die 100er Marke zu. Denn es gibt immer noch Leute, die am Pulverfass mit der brennenden Lunte nachsehen, wie weit sie es noch treiben könnten. In Euro gerechnet, sieht das alles entspannter aus. Wir genießen zur Zeit den hohen Wert des Euro gegenüber dem Dollar. Deshalb sieht nach langer Zeit erst jetzt die Kostenkurve für Heizöl einigermaßen dramatisch aus. Klicken Sie das an, den Verweis können Sie sich mit einem Lesezeichen notieren: Das Schaubild zeigt täglich den gültigen Preis pro 100 Liter und den Lieferpreis für 3000 Liter an, einschließlich der Mehrwertsteuer.