


Zum Thema LED treffen immer neue Hinweise und Erkenntnisse ein.
Seit wir hier über LED-Leuchten sprachen, kommen uns immer neue Fälle regierungsamtlicher Kurzsichtigkeit vor Augen. Einem Bekannten verdanken wir diese Information aus einer Diskussion im Internet (Denkpause): "... Alle derzeit bekannten anorganischen LEDs brauchen diverse Seltene Erden zur Dotierung der Halbleiter, namentlich Indium und Erbium. Letzteres wird bei der derzeitigen Verbrauchsrate noch rund 20 Jahre reichen (Indium vielleicht 25 Jahre), weitere Vorkommen sind nicht zu erwarten, und aus LEDs recyclebar ist das Zeug nicht...".
LEDs sind nicht unser Fach. Kann das jemand verifizieren?
Bitte kontaktieren Sie mich. Wir haben in den letzten zwei Jahren brauchbare Ansätze gefunden, um Edelmetalle & sogenannte "Gewürz"elemente (In, Te, Lanthanoide etc.) aus Abfällen (zurück) zu gewinnen.
...stimmt nicht ganz. Weitere Vorkommen sind durchaus zu erwarten, lediglich die am besten zugänglichen ("Rosinen") sind bereits bekannt, allerdings längst unter Kontrolle weniger Monopolisten. Die verbleibenden Vorkommen werden nur unter erheblich größerem Aufwand (Geld) oder Zerstörungspotenzial (Umwelt) auszubeuten sein.
Das betrifft nicht nur LED's, sondern alle Halbleiter enthaltenden Bauteile, also auch integrierte Schaltkreise (IC's), die massenhaft in Steuerungen, Regelungen, Heimelektronik-Geräten und in allen Rechnern enthalten sind.
Um einen Transistor, auch die vielen Millionen in einem IC, herzustellen, braucht man verschieden dotiertes Material, aus denen die p- und n-leitenden Schichten hergestellt werden. Das ist das Grundprinzip aller Halbleiter-Bauelemente. Um vierwertiges Si zu dotieren, braucht man 3- bzw. 5-wertige Donatoren, durch die p-und n-Leiter erzeugt werden. Dies sind die o.g. seltenen Metalle.