Soli fer Logo - bestehend aus einer Welle, die auch eine Landschaft darstellen kann, mit einer Sonne darueber
atmosphaerisches Bild

Rätsel zum neuen Jahr

Klimawandel in Treu und Glauben

Nach dem Scheitern des Kopenhagener Gipfels gehören die wichtigen Fragen neu formuliert.

Was meinte, wer dieses gesagt hat: "Man hat uns glauben gemacht, das 21. Jahrhundert habe am 11. September 2001 begonnen, und sein Grundthema sei Sicherheit vor dem Terror. In Wahrheit beginnt das 21. Jahrhundert mit dem Debakel vom 19. Dezember 2009 ..."

Wir hatten uns im vorigen Sonnenfleck (Schwindel um Wandel) über die Forscher des Klimaforschungsinstituts CRU erregt, denn Sie haben dem Klimaschutz einen Bärendienst erwiesen. Mit ihrer Mogelei haben sie dafür gesorgt, dass die Klimafrage bis auf weiteres nur noch als Glaubensfrage gehandelt werden kann: Glaubst du meinen Ausreden, glaube ich deinen Lügen. Das Klima vorherzusagen, ist schon schwierig genug. Damit man überhaupt zu vernünftigen Schlüssen gelangt, wäre eine Überdosis an Behutsamkeit angezeigt. Aber dass diese Leute den ernsthaften Versuch von vorneherein durch Schummelei infragestellen, das grenzt an Sabotage, geboren aus Geltungsbedürfnis. Oder aus dem Wunsch, einen hübsch bezahlten Arbeitsplatz möglichst lange zu bewahren.

Wer will da noch Präsident Obama verübeln, dass er sich bedeckt hält? "Wer unter euch ohne Sünde ist, der hebe den ersten Stein..." (Joh. 8.7). Siehe hierzu: Das 21. Jahrhundert beginnt mit dem Debakel vom 19. Dezember 2009 der aktualisierte Hyperverweis: Gespräch mit Peter Sloterdijk: Das 21. Jahrhundert beginnt mit dem Debakel vom 19. Dezember 2009.

02.01.10 | Oliver Baer

Kommentare zu diesem Artikel:

Kaum haben wir veröffentlicht, gibt es das Interview der Süddeutschen Zeitung mit Peter Sloterdijk nur noch in ihrem Archiv. Diese Panne bedauern wir, können sie nun aber nicht mehr beheben.

Allerdings haben wir Verständnis für die Lage der Zeitungen: Da ihnen die Leser der gedruckten Ausgabe ins Internet weglaufen, bemühen sich die Verlage, ihre Beiträge dort gegen Gebühr zu verkaufen. das ist nur rechtund billig - eine gute Redaktion zu erhalten, kostet Gehälter usw..

Wir finden das Interview wichtig und ermutigen Sie, den Obolus zu entrichten, den die SZ dafür erwartet.


Oliver Baer | 04.01.10 11:23

Hier ist das Gespräch mit Peter Sloterdijk (dt. für Interview) noch frei zu finden.

Mit den besten Wünschen für 2010


Marcel Fischer | 05.01.10 10:30

Lieber Marcel Fischer,

das war Hilfe in der Not. Und wer dorthin klickt, findet weiter unten eine Visualisierung der Eheberatung von Loriot. Sie hat nichts mit unserem Thema zu tun.

Deswegen erwähne ich sie ausdrücklich.


Oliver Baer | 05.01.10 11:10

Ansonsten nicht unbedingt Sloderdijk-Anhänger, stimme ich dem Interview jedoch nahezu vorbehaltlos zu. Auch ich hoffe auf eine neue vorrevolutionäre Situation nach Kopenhagen, wenngleich ich dem Philosophen auch recht gebe in seiner Aussage, dass "die Menschen Zukunftsatheisten seien, da sie nicht glauben an das, was sie wissen, selbst wenn man ihnen stringent beweist, was kommen muss. Das sollte uns jedoch nicht davon abhalten, die Energierevolution konsequent mit unserem Tun voranzutreiben.


Dietrich Papsch | 06.01.10 14:49

Das Scheitern dieses Gipfels hindert uns nicht daran, kühl und unaufgeregt zu überlegen, was nun das Richtige ist.


Timo Leukefeld | 07.01.10 20:22

Doku-Film "DIE 4. REVOLUTION - EnergyAutonomy" mit Herrmann SCHEER (ab 18.03.09 in den Kinos)

Hallo Herr Papsch,

"..die Energierevolution konsequent mit unserem Tun voranzutreiben."

Ja Sie können auch was tun (anstoßen) in Ihrer Gegend:

Denn wenn man sich die jetzige Landkarte der Dok-Film-Premiere anschaut, glaubt man das es die DDR immer noch gibt:
http://www.energyautonomy.org/index.php?article_id=36&clang=0

In NRW sieht es bisher leider ähnlich aus! Ist die Braunkohle als Energieträger dafür verantwortlich?

Dafür hilft es uns nicht als Platz-Hirsche und –Hirschkühe weiter in alten Schubladen (Kompetenzbereichen) zu denken, der ist für die Energiepolitik zuständig, die für Medienarbeit und die "Normalos" sind fürs Plakate kleben zuständig usw. Auch punktuelle parteienübergreifende Zusammenarbeiten auf kleinste gemeinsame Nenner sollte den Platz-Hirschen und –Hirschkühen nicht die Freude am Platzfreihalten nehmen…

Ich hoffe auf Ihre konstruktiven Antworten. Parteienübergreifende Bedenken-Träger bitte nicht!

Z.Z. ist nur Chemnitz in Ihrer Gegend dabei. Dresden, Freiberg Altenberg, Gera, Erfurt Fehlanzeige!


Detlef SCHWAGER | 22.01.10 12:50

Lieber Herr Schwager,

vielleicht begegnen die Menschen in den sogenannten neuen Bundesländern solchen Veranstaltungen, die als Event daherkommen, mit einer gewissen Zurückhaltung. Die ich jedenfalls als sympathsich empfinde. Wie wärs mit etwas mehr Niveau?


Oliver Baer | 22.01.10 13:07

Gern Herr Baer ;-)
(aber ich denke wir haben andere Probleme)

Solar-betriebenes Kreislaufwirtschaften (C2C)

Der Film „Nie mehr Müll – Leben ohne Abfall“ (30 min) von Beatrice Sonhüter mit Michael Braungart und über Cradle to Cradle® wird am 08. Februar um 22:00 Uhr im WDR ausgestrahlt.


Detlef SCHWAGER | 22.01.10 15:08

Lieber Herr Schwager,

das verstehe ich nicht. Warum bekritteln Sie dann die Deutschen an der Ostgrenze?

Wenn Sie den Niveau-Unterschied zwischen Veranstaltung und Event schon nicht mehr wahrnehmen, habe ich leider Recht: Von der Wiege zur Wiege ist kein Anlass für Events, sondern für Veranstaltungen.

Damit die Probleme nicht hinter bunten Luftballons verschwinden.


Oliver Baer | 22.01.10 16:27

Schreiben Sie einen Kommentar:

* Pflichtfeld.

* Pflichtfeld. Ihre Imehl-Adresse wird nur dem Autor des ersten Artikels auf dieser Seite angezeigt.
Ihre Adresse wird nirgends veröffentlicht und niemand weitergegeben.

* Können Sie auch freilassen.

Man lässt sich gerne verwöhnen: Komfort und Rendite mit einer Solarheizung - Telefon +49 (0)3731 692100