− das Web-Logbuch von Soli fer
Thema des Monats: Heizzentralen mit zeitgemäß abgestimmter Technik sparen Energiekosten.
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Grüße F. Eidner
Nur am Pefferberg Cradle to Cradle® - Festival The Next Industrial Revolution - Blueprint Netherlands 26. Januar – 16. März 2011 Eröffnung: Mittwoch, 26. Januar 2011, 18.30 Uhr Aedes Am Pfefferberg, Christinenstraße 18-19, 10119 Berlin Öffnungszeiten: Di-Fr 11 bis 18.30 Uhr, Sa-So 13 bis 17 Uhr
Hier schreibt die Familie Uhlmann, die mitlerweile zu viert im Energietikhaus 100 der Fasa GmbH zufrieden wohnt. Vor kurzem wurde unsere Heizungsanlage der Fa. Soli fer das erste Mal nach fast 5 Jahren gewartet. Und was soll ich sagen, es war alles i. O. Wir bezahlen den Pauschalbetrag und können ohne Sorgen auf den Sommer warten. Zufrieden ist gar kein Ausdruck. Die Solaranlage schnurrt leise, wie ein Kätzchen. Man muss sich um nichts kömmern, weder Heizmittel nachbestellen noch sich die Hände schmutzig machen. Wir können jedem der ein Eigenheim bauen will, die Sonne als Heizung ans Herz legen, allerdings nur mit Soli fer!!! Haltet durch und macht weiter so professionell und freundlich. Danke ALEX
Wenn ich ein Vermieter wäre, kann man damit Probleme bekommen. Ich würde jedem in der Wohnung eine eigene WW Bereitstellung installieren auf der Basis Gas/Elektro. Da wir ein Eigenheim besitzen mit einem Holzvergaser und Pufferspeicher wird der WW Puffer mit gespeist bis auf ~ 80°. Mit einem ESBE Regler auf 54° runter und dazu noch eine eigene Umwälzleitung. Da Wärme nach oben steigt brauche ich die Umwälzpumpe nicht ein zu schalten. Innerhalb von wenigen Secunden ist bis oben 10 m sofort Warm Wasser da. Im Sommer werfe ich alle paar Tage den Propangaskessel an der den WW Puffer wieder hoch fährt. Eine FriWaStation dafür zu invenstieren war mir zu teuer (einschl. Eigenbau). Dann hätte ich auch noch das Problem der fehlenden Umwälzung. Bis das WW in 10 m hoch ist wieviel Wasser läuft kalt weg..... Mit freundlichem Gruß Jürgen Köhler
Noch eine Panne: Redaktion vergaß zu erwähnen, dass Soli fer als Aussteller dabei ist...
Mit der Qualität und Service habt ihr sehr gute Chancen.Ich wünsche euch 2011 einen guten Neustart.Viele Grüße aus Taucha (sehr zufriedener Kunde)
Ich wünsche Ihnen alles Gute und einen erfolgreichen Neustart.
Mit herzlichen Grüßen aus Potsdam
Sophie Haebel
Und wie greift der Staat aktuell ein:
1. Für Solarthermie gibt es (fast) keine Förderung mehr. -> Davon hätte aber doch eigentlich der umweltbewusste Bürger profitieren müssen.
2. Photovoltaik lohnt sich in den letzten Jahren nur noch im großen Stil -> also für clevere Unternehmer. Und bezahlt wird das alles über jede verbrauchte KWh von jedem!!! Bürger. Vorher waren die Windräder Gelddruckmaschinen, nun hat man lediglich den 'Stromerzeuger' geändert. Und NUR diesen Herstellerfirmen hilft man.
3. Die Branche der Solarthermie wird abgewürgt. Wie wird so der allgemeine Gleichheitssatz (s.o.) umgesetzt?
Hier zeigen Parallelen zum VW Lupo. Da dieser für den Bürger zu billig fuhr - also weniger Gewinn der Mineralölbranche bzw. weniger Steuern für den Staat einbrachte, wurde seine Produktion eingestellt. Nun gibt es eine ernsthafte Wiedergeburt mit dem neuen sparsamen Lupo II - nur ob sich der Anschaffungspreis für den umweltbewussten Bürger rechnet?
4. Ich hoffe, es kommen wieder sonnigen Zeiten, auch für Solifer.
Hallo Soliferteam,
ich tummel mich seit einigen Jahren in der Solarthermiebranche, hatte mehrmals einen sehr angenehmen Kontakt mit Herrn Leukefeld (auch als Dozent in meinen Anfangstagen). Auch wenn wir verschiedene Technik anbieten, so eint uns doch das gemeinsame Ziel, die "Erneuerbaren" nach vorn zu bringen und Deutschland Perspektiven zu geben.
Ich wünsche dem Team, dass es dieses Tal gestärkt durchschreitet und 2011 wieder ein sehr gutes Jahr für Euch wird. Mit sonnigen Grüßen, Roland Neumann sonnplusultra
Alles Gute - viel Kraft und Nerven. Ich drücke euch die Daumen. Eine ehemalige Mitarbeiterin
Viele gute Wünsche erreichen uns. Unsere Kunden sind bei der Stange geblieben - alle werden bedient. Andere meinen, wir würden die Schuld auf andere schieben: Wer von Fördermitteln abhängig sei, habe es nicht besser verdient.
Abhängig von Fördermitteln sind nicht wir, sondern Bauherren, denen das letzte Stück zur Finanzierung fehlt. Das Problem: Könnten sich alle darauf verlassen, dass es keine mehr gibt und es dabei bleibt, würde ihre Entscheidungsfindung nach normalen Rendite- und Cash-Flow-Gesichtspunkten ablaufen.
Das ist nicht der Fall. Der Markt hat sich daran gewöhnt, dass zu Fördermitteln immer ein Weihnachtsmann auftritt, der neue verspricht.
Das betrifft dann auch uns, denn inzwischen hat man uns beschäftigt, Angebote aufzubereiten, Techniker begutachten das Besondere an der Anlage, sie und die Verkäufer verbrauchen ihre Zeit, den Interessenten nachzulaufen und in der Lagerhaltung werden bestimmte Teile und Baugruppen vorgehalten, damit ggfs. die Termine vor dem Winter abgearbeitet werden. Wir können nicht auf den letzten Drücker bestellen, man versäumt günstige Zahlungsbedingungen und Liefertermine. Zum Schluss macht man Zugeständnisse beim Preis, um die Fördermittel teilweise zu kompensieren.
Was sich die Regierung da leistet, ist daher kein Querschläger, sondern eine Streuminenladung. So ruiniert man auch gesunde Unternehmen. Wir haben rechtzeitig reagiert, wir sehen mit Zuversicht, wie sich die Dinge entwickeln - in neuen Märkten.
Die Fördermittelpolitik für Solarthermie gehört bereinigt (das verlangen wir schon lange). Was keinem hilft, aber allen schadet, ist das Hin und Her. Bei dieser Auffassung bleiben wir. Wir befassen uns nun bevorzugt mit jenen, die sich überzeugen möchten, wie gut sich unser Angebot für sie auszahlt - und die dafür bezahlen. Wir beteiligen uns nicht an der Vernichtung des eigenen Unternehmens durch fragwürdige Preisnachlässe. An dieser Stelle haben wir Fehler gemacht. Aber man lernt dazu.
Lieber Herr Leukefeld, liebe Mitarbeiter bei Solifer,
es lässt mich mit den Zähnen knirschen, was eine völlig fehlgeleitete, realitätsfremde unwissende Regierung verursacht. Die die wirklich sinnvolle Solarthermie unter die Bezeichnung "Solarenergie" mischt, mit allen daraus folgenden Verwerfungen. Die Menschen, selbst die Medien, sind vollends falsch informiert, welche Bedeutung Solarenergie hat. Welche scharfen Trennungen der Systeme vorherrschen.
Die Folge sind die existierenden Förder-Kürzungen. Logischerweise wird nur das Klientel die Folgen verspüren, das wirklich mit der "Materie" vertraut sind. Der Rest wird meinen: "tja, das haben die Solarfirmen davon... schöpfen Förderungen ab, und gehen dann sang und klanglos unter. Und wir müssen als Stromkunden die Zeche zahlen..."
Eine böse Krankheit hat das System befallen. Die Sucht nach Einfluß, nach Geld, nach Macht. Darum Lobbyarbeit an allen Ecken und Enden ( siehe AKW, Asse, Kindergeld etc. etc. etc. etc.)Und das mit Erfolg. Werte verschwinden, sind kaum mehr existent. Die Menschen aber reagieren kaum, sind völlig aphatisch. Die Suggestion klappt. Nur vereinzelt sind Gruppen noch wach, und reagieren.
Darum: Weitermachen Solifer!
Wahrheiten müssen verbreitet werden. Alle Solarthermienutzer müssen mit helfen, haben schon fast ein wenig die Pflicht aufzuklären, ob im Privaten, im Umfeld, oder sogar bei den Medien usw. An jedes Haus eine "Warntafel"!! An jedes Objekt, das nach den Grundsätzen von Solifer die Sonne nutzt. Eine "Warntafel" mit Erklärung des Wirkprinzips. Ganz einfach erklärt. Und einen Vergleich zur Photovoltaik. Was die Förderung und die Kosten für die Stromkunden betrifft. Nur so kann es funktionieren!
Die sonnigsten Grüße aller Zeiten an alle Mitarbeiter von Solifer.... ...und an die Lieferanten !
Danke für die offenen Worte zur aktuellen Situation durch die unsäglichen politischen Unsicherheiten. Ich wünsche der Firma und Ihren Mitarbeitern eine geschäftliche Erholung und noch viele erfolgreiche kommende Jahre. Jörg.H.
Guten Tag Herr Leukefeld, Ihre Nachricht heute in Ihrer Vorlesung an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg über die Insolvenz von Soli fer hat mich einfach nur überrascht. Das ist ja so schade!! Das tut mir wirklich Leid! Trotzdem freue ich mich auf die nächsten Vorlesungen und auf die Exkursion am 21.12.2010 mit Ihnen. Beste Grüße vom Uni-Campus Paul Münzner
Ich stimme ja absolut überein, dass motorische Einbauten zur Einschichtung störanfällig sind (wie wir das ja von elektrischen Bauteilen gewöhnt sind ;-). Widersprechen muss ich der Idee, dass Schichtenladerohre hier auch anfällig sind. Ich habe gerade in diesem Frühjahr meinen Solar-Schichtenpufferspeicher öffnen "dürfen" und habe voll funktionsfähige Silikonklappen attestieren können - nach 10 Jahren Betriebszeit ! Entsprechend wenig Rückmeldungen dazu habe ich bis Ende 2009 bundesweit von Solvis-Installationsbetrieben bekommen.
Lieber Herr Leukefeld, liebe Soli fer Mitarbeiter,
ich wünsche Ihnen von Herzen die Kraft für den Erfolg in dieser schwierigen Situation! Ich hoffe - ich denke mit Ihnen - dass Soli fer weiterhin etwas Besonderes auf diesem Markt bleibt!
Herzliche Grüße Dr. Ulrich Heß
Hallo Solifer, Ich wünsche einen guten Übergang zu neuen Aufträgen und einer erfolgreichen Weiterführung trotz Insolvenzantrag. Es ist einfach nur traurig, was die Photovoltaiklobbies ausgehandelt haben und auch die Tatsache, wie unwissend und/oder wirbellos unsere verantwortlichen Politiker auf allen Ebenen sind (denn auch ihnen steht das Internet offen, um sich weiterzubilden, vielleicht sollten sie ihnen ein paar Soliferartikel zukommen lassen?
Alles Gute, Andrea Hanke
die schichtenweise Einspeisung bzw. Entnahme ist bei der von Ihnen beschriebenen Bauweise des Speichers nicht ganz einfach. Um ein Optimum zu erreichen müsste man über Umschaltventile oder störanfällige Speichereinbauten (z.B. Röhren mit Klappen) immer genau in die Schicht einspeisen, die kurz unter dem Temperaturniveau der vom Kollektor kommenden Flüssigkeit liegt. Regeltechnisch ist es ein großer Aufwand. Wenn man wie früher üblich in den untersten Teil des Speichers einspeist, steigt das dort erwärmte Wasser nach oben, das kalte fällt nach unten und es entsteht ein Waschmaschineneffekt und insbesondere bei großen, breiten Speichern eine Durchmischung der Temperaturen. Die schnelle Nutzbarkeit der Sonnenenergie ist somit nicht realisierbar. Und wo schließe ich die Entnahme für Heizung und Warmwasser an ?
Mit der Umwälzung (geregelte Umwälzpumpe) auf den Bereitschaftsspeicher kann ich die natürliche Schichtung im großen Speicher, die beispielsweise in der Nacht abläuft, gut ausnutzen. Wenn über Nacht zeitweise auf den Bereitschaftsspeicher umgeschichtet wird, ist dieser am Morgen, wenn die Sonne noch nicht scheint, in der Lage, die Heizung zu unterstützen und den Warmwasserbedarf abzusichern und zwar mit seinem gesamten Volumen.
Die Bauform von Saisonspeichern bietet gute Voraussetzungen für eine optimale Energieausnutzung, so hoch und so schlank wie nur möglich.
Die Frage, ob ich über Tage, Wochen oder auch Monate speichern kann, hängt entscheidend von der Abnahme ab. Habe ich einen sehr hohen Heizbedarf, reicht ein groß dimensionierter Speicher auch nicht über einen langen Zeitraum. Die Entnahme der Heizung wird in vielen Fällen unterschätzt. Das zeigt aber wiederum auch das Einsparpotenzial, wenn ich die Solarthermie mit großen Kollektorflächen und großen Speichermöglichkeiten nutze.
Mit freundlichen Grüßen
Uwe Meyer
Was ich nach wie vor noch nicht ganz verstehe: Wozu brauche ich einen Bereitschaftsspeicher, wenn ich im oberen Teil meines großen Speichers geschichtet (!) das heiße Wasser habe. Ist das geschichtete Einbringen und wieder Entnehmen ein größeres Problem, als mir bewußt ist? Ich ging bisher davon aus, dass eine Schichtung heutzutage möglich ist. Warum ist es dann nicht möglich, aus den oberen 40 cm meines 7000l-Speichers genau die Wärme zu holen, die ich im Bereitschaftsspeicher (ca. 1000l) hätte? Ist ein Speicher mit 1.80 m Durchmesser und ca. 2,50 m Höhe nicht schmal genug? Welche Maße (Höhe zu Durchmesser) muss ein optimaler Speicher haben?
Die andere Frage ist: Ab welcher Größe und Ausstattung kann ich nicht nur über Tage, sondern über Wochen speichern?
Mit freundlichen Grüßen
Bernhard Kriener