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Funktionsweise einer MX-Solarheizung

Allen solarthermischen Anlagen ist gemeinsam, dass sie die Wärme von Kollektoren beziehen. Sie verwandeln die Sonnenstrahlung in heiße Solarflüssigkeit. Diese erhitzt das im Puffer enthaltene Speicherwasser; es ist dasselbe, das durch die Heizkörper kreist.

Funktionsweise der Solarheizung Vereinfachte Darstellung einer Soli fer-Anlage der Nutzklasse MX im Einfamilienhaus

In der Ablauflogik das erste Medium (grasfarben) ist die Solarflüssigkeit, das ist Wasser mit Frostschutzmittel. In geringer Menge und möglichst träge zieht dieses Solarwasser durch die Kollektoren. Da es so langsam durch die dünnen Röhrchen im Kollektor aufwärts fließt, erreicht es bei großer Kollektorfläche über 90 Grad. Diese - kostenlose - Wärme übernimmt das System von der Solarflüssigkeit über einen Wärmetauscher in die Pufferflüssigkeit im Pufferspeicher.

Dieses zweite Medium (apfelfarben), totes Wasser, füllt in einer Anlage der Nutzklasse MX den Pufferspeicher und kreist in den Heizkörpern - bei ST-Anlagen durchfließt es auch den Heizkessel. Die Wärme für das Duschen gibt der Puffer durch einen weiteren Wärmetauscher in der Frischwasserstation - im Durchlauferhitzerverfahren - an das Trinkwasser (himmelblau) ab, und zwar nur nach Bedarf und nur in der benötigten Menge - da wartet kein abgestandenes Brauchwasser darauf, dass jemand den Hahn aufdreht.

Die drei Medien vermischen sich also nie - man könnte sie, wie in der Grafik, einfärben. Zu sehen ist nur das Trinkwasser, so rein wie es in Ihr Haus kommt und so frisch, dass Sie Ihr Wasser vorbeheizt in den Teekessel schütten können - falls Sie es eilig haben.

Eine intelligente Schichtladeeinheit besorgt, dass die Wärme der Solarflüssigkeit möglichst verlustfrei in das Pufferspeicherwasser gelangt. Das oben liegende, heiße Wasser ist unmittelbar verfügbar für die Raumheizung und die Warmwasserbereitung. Die geschichtete Temperaturbeladung des Pufferspeichers verhindert, dass sich der Kessel zum Nachheizen unnötig einschaltet. Auf die Pflege der Temperaturschichten wird in Standardanlagen (Klasse ST) aus Kostengründen verzichtet: Dort werden bei der Zufuhr frischer Solarwärme die Schichten immer wieder verwirbelt. Die Schichten würden von alleine entstehen, wenn man dem Speicher nichts zuführte oder von ihm abnähme.

Unser Schaubild vereinfacht die Darstellung aus einer Fülle der möglichen Problemlösungen. Für eine vierstellige Zahl von Kunden mussten mehrere hundert verschiedene Konzepte erarbeitet werden, und selbst diese ergaben niemals zwei ganz identische Ausführungen. Ist dieser Aufwand der Mühe wert? Ja, das beweisen die Einsparungen bei unseren Kunden. Bei jedem sind die Lebensumstände und die Bedürfnisse anders - darauf gehen wir bei der Planung und Feinjustierung Ihrer Anlage ein.