Solarsanierung des Wärmehaushalts im Altbau

Im Altbau haben Sie die Wahl zwischen einer Teil- und einer Komplettsanierung des Wärmehaushalts. Zum einen können Sie mit überschaubaren Mitteln eine Solarheizung der Nutzklasse MX installieren und - wichtig! - zugleich die vorhandene Heizung optimieren. Mit dieser Kombination für eine Teilsanierung verbessern Sie Ihren Wärmehaushalt um Einsparungen von 20 bis über 40 Prozent, verglichen mit dem früheren Brennstoffverbrauch. Wieviel Einsparung möglich ist, ermitteln wir gemeinsam mit Ihnen an Ort und Stelle.

Zum anderen können Sie eine gründliche und totale Solarsanierung Ihres Hauses vollziehen. Auch für Altbauten gibt es einen Sonnenhaus-Standard, er zielt auf mindestens 50 Prozent Einsparung. Zwei Maßnahmen sind zu bedenken: der Einbau einer Sonnenwärmeanlage und verbesserte Dämmung. Am besten wirken beide zusammen - die eine Maßnahme beeinflusst den Umfang der anderen, in beide Richtungen. Ob sie zuerst für die Dämmung, dann für eine Solarheizung Geld ausgeben, ist eine reifliche Überlegung wert. Bei der Dämmung kann man leicht zu viel ausgeben - das Geld fehlt dann für eine ökonomisch sinnvoll dimensionierte solarthermische Anlage. Oft ergibt die umgekehrte Vorgehensweise eine günstigere Aufteilung Ihres Budgets.

In diesem Abschnitt finden Sie die wichtigen Fragen, die sie zu Ihrem Sanierungsprojekt stellen möchten:

Solarsanierung komplett

Möglicherweise lassen sich die meisten Wohngebäude im Bestand tatsächlich zum Sonnenhaus (mit mehr als 50% Einsparung) umrüsten. Allerdings ist der Aufwand beträchtlich, er reicht für ein EFH bis 150.000 Euro. Was immerhin weniger kostet als ein nagelneues Haus hinzustellen.

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Stiftung Warentest lobt "Kombianlagen"

In ihrem Test vom April 2003 bestätigte die Stiftung Warentest, dass sich nur die sogenannten Kombianlagen auszahlen. Damit sind Anlagen gemeint, die erstens die Heizung unterstützen und zweitens das Warmwasser bereiten.

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