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y_Holbeinstr_10_10 Zwei Kollektorfelder - mehr Morgensonne das eine, mehr Abendsonne das andere als ein südgerichtetes Feld einbringt

Totalsanierung bei einem First in Nord-Süd-Richtung

Eine Anlage mit der Solarfläche 192 m² und 4.000 Liter Pufferspeicher. Diesem Altbau aus den sechziger Jahren wurde bei der Totalsanierung eine Fußbodenheizung in allen Wohnungen spendiert. Ihr genügt eine geringere Vorlauftemperatur als den Heizkörpern. Sie ist zum Energiesparen besonders geeignet, zumal in Verbindung mit Solarthermie.

Die Firstlinie des Gebäudes verläuft Nord-Süd; das erfordert geteilte Kollektorfelder für die Ost- und Westseiten des Daches. Durch geeignete Programmierung des Reglers wird die "falsche" Firstlinie zu einem Vorteil, da die Sonneneinstrahlung von Sonnenaufgang bis -untergang länger nutzbar ist. Dazu ist es erforderlich, die Kollektorfelder getrennt anzusteuern. Zur Ausstattung des Hauses zählt ferner eine Sonnenstromanlage (fotovoltaische Anlage) an der Südfassade.

Die Systemtechnik verbindet die Solarheizung mit der Leistung einer Wärmepumpe. Damit die beiden 2.000 Liter-Speicher in einem Keller mit der idealen Raumhöhe von fünf Metern untergebracht werden konnten, wurde die Kellerwand mit einer großen "Revisionsöffnung" versehen; durch sie konnten die beiden Speicher gefädelt werden. Andere Lösungen für dieses Problem:

  • Lieferung des Stahlpufferspeichers in Ringen, die erst am Aufstellungsort zusammengeschweißt werden
  • eine Anzahl kleinerer Speicher; sie werden in Reihe geschaltet. Diese Lösung bietet sich an, wenn die Raumhöhe zu gering ist für die rationell günstigeren Großspeicher
  • ein druckloser Großspeicher aus Kunststoff, der an Ort und Stelle nur noch verklebt werden muss.